afb social & green IT erhält das „Verified Social Enterprise“-Gütesiegel – Engagement für Inklusion und Klimaschutz belegt

Wien – Ab 2026 darf die österreichische Tochter von afb social & green IT das prestigeträchtige „Verified Social Enterprise“-Label tragen. Damit reiht sich das IT-Refurbishing-Unternehmen in die kleine Gruppe österreichischer Sozialunternehmen ein, deren sozial-ökologische Wirkung staatlich anerkannt ist. Beim VSE Impact Forum am 8. Mai 2026 in Wien zeichnete Staatssekretärin Elisabeth Zehetner afb und 25 weitere Initiativen feierlich aus.

heute 12:59 Uhr | 4 mal gelesen

„Für uns ist die Verleihung des VSE-Siegels ein echter Meilenstein und zugleich Bestätigung für unseren Weg“, sagt Gernot Hochfellner, Geschäftsführer von afb Österreich. „Damit wird sichtbar, dass unser inklusives Geschäftskonzept tatsächlich gesellschaftlichen und ökologischen Nutzen stiftet.“ Das Gütesiegel existiert seit 2022 und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus – unterstützt von Austria Wirtschaftsservice, Wirtschaftskammer und dem Netzwerk SENA – nach strengen Kriterien vergeben. Aktuell sind 85 Sozialunternehmen im österreichischen Register gelistet. Nach außen macht das Siegel klar: Bei diesen Unternehmen stehen Wirkung und Gemeinwohl über wirtschaftlichem Profit, sie treiben Transformationen an, wo meist noch gezögert wird. „Wir ziehen das Thema als gemeinnütziger IT-Refurbisher schon seit zwei Jahrzehnten konsequent durch – das betrifft nicht nur Klimaschutz, sondern vor allem auch den Arbeitsplatz: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten bei uns selbstverständlich zusammen“, erklärt Hochfellner. Geräte wie Laptops und Handys werden so aufbereitet, dass sie statt im Elektroschrott zu landen, bei Firmen, Vereinen oder Privatleuten ein neues Leben starten. Besonders: afb veröffentlicht jährlich ausführliche Wirkungsanalysen. 2025 etwa wurden 728.000 Altgeräte wieder nutzbar gemacht, laut Studien konnten so mehr als 68.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden. Und: Fast die Hälfte der 700 Stellen innerhalb der Gruppe sind explizit inklusiv. „Das Label ist aber nicht nur Belohnung, sondern auch Ansporn“, so Hochfellner. Man wolle Kreislaufwirtschaft und soziale Verantwortung weiter voranbringen – und zeigen, dass verantwortungsvolles Handeln Teil eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells sein kann.

afb social & green IT ist ab 2026 Träger des österreichischen Gütesiegels „Verified Social Enterprise“, das Firmen auszeichnet, die sich nachweislich sozial und ökologisch engagieren und damit gesellschaftlichen Wandel mitgestalten. Das Unternehmen setzt konsequent auf Kreislaufwirtschaft: Gebrauchte IT-Geräte werden aufbereitet und erneut verkauft oder gespendet, wodurch erhebliche Mengen CO₂ eingespart werden. Mit etwa 700 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, von denen viele inklusiv sind, unterstreicht afb zudem die Bedeutung von Teilhabe am Arbeitsmarkt. Laut aktuellen Medienberichten haben Social Enterprises europaweit an Bedeutung gewonnen, da sie als Wegbereiter für nachhaltiges Wirtschaften und soziale Innovation gelten und von Politik und Gesellschaft zunehmend unterstützt werden. Die Auszeichnung des Bundesministeriums knüpft an die internationale Bewegung zu mehr Unternehmensverantwortung an, ein Trend, der sich durch aktuelle Berichte etwa zum European Social Enterprise Monitor belegen lässt. (Quellen: [European Commission](https://commission.europa.eu), [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de), [The Local](https://www.thelocal.de))

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