Die AfD führt die Umfrage weiterhin an, wenngleich sie einen Prozentpunkt einbüßt und nun auf 27 Prozent kommt – so richtig am Führungspolster kratzt das aber nicht. Die Union aus CDU und CSU steckt im selben Boot und verliert ebenfalls einen Zähler, bleibt damit bei mäßigen 22 Prozent. Eine kleine, aber feine Welle nimmt hingegen die Partei der Grünen, die mit einem Prozentpünktchen mehr jetzt auf 14 Prozent stehen. Die SPD und die Linke verharren bei jeweils 12 Prozent – wie festgefroren, man könnte auch sagen: Stillstand auf kleinem Niveau. Die FDP ist irgendwie im Nebel unterwegs und hält ihre 4 Prozent, während die restlichen Parteien minimal auf 9 Prozent (+1) rücken. Interessant, dass bei all den Zahlen die eigentlichen Bewegungen eher klein, aber die Stimmung im Land dennoch aufgeregt bleibt. Mal ehrlich: Wahlen sind schon seltsame Momentaufnahmen.
Die AfD bleibt mit 27 Prozent führend im Politbarometer, verliert aber leicht, während die CDU/CSU ebenfalls einen Prozentpunkt abgibt und bei 22 Prozent landet. Erstaunlicherweise können die Grünen als einzige Partei unter den etablierten Kräften zulegen (nun 14 Prozent); SPD und Linke verharren stabil bei 12 Prozent, und die FDP bleibt bei 4 Prozent. Im Vergleich zu ähnlichen Berichten der letzten Tage zeigt sich, dass die Polarisierung zwischen AfD und anderen Parteien bleibt, die Grünen jedoch punktuell von bundespolitischen Debatten wie dem Klimaschutz profitieren — und dass so wenig Bewegung bei den anderen wohl auf ein verbreitetes Gefühl der Alternativlosigkeit hindeutet.