Alanya Ultra-Trail: Laufen zwischen Meer, Bergen und Geschichte

Alanya an der türkischen Riviera entwickelt sich immer mehr zum Magneten für Outdoor-Sportler. Ende März 2026 kehrt der international angesehene "Alanya Ultra Trail" zurück – mit Routen, die von den Höhen des Taurusgebirges hinunter ans warme Mittelmeer führen. Unterstützt von der International Trail Running Association sowie offiziellen Stellen, vereint das sportliche Event Natur, Kultur und Abenteuer.

heute 10:31 Uhr | 2 mal gelesen

Wenn ich ehrlich bin, habe ich beim Stichwort Ultra-Trail in Alanya zuerst an steile Berghänge und jede Menge Sonne gedacht – und vielleicht auch ein bisschen an rissige Waden, aber das ist eine andere Geschichte. Tatsächlich lockt die türkische Riviera seit Jahren nicht nur Badeurlauber, sondern auch jede Menge Outdoor-Fans aus aller Welt an: Am 27. und 28. März 2026 nehmen dort wieder Trailrunner aus Dutzenden Ländern den Alanya Ultra Trail unter die Sohlen. Was daran so besonders ist? Die Mischung macht’s. Strecken von 5 bis stolzen 68 Kilometern stehen zur Auswahl, die quer durch Landschaften führen, die kaum gegensätzlicher sein könnten: Von schneebedeckten Taurus-Gipfeln, vorbei an jahrhundertealten Karawanenpfaden, über das raue Hochland, den bunten Hafen von Alanya bis zum berühmten Kleopatra-Strand. In den letzten Jahren sind im Schnitt über 700 Teilnehmende aus über 30 Ländern gezählt worden. Manche berichten, sie fühlten sich wie im Zeitraffer durch Frühling, Sommer und sogar Winter katapultiert – alles innerhalb weniger Stunden. Das Rennen ist von der International Trail Running Association offiziell zertifiziert, organisiert von der türkischen Tourismusagentur und dem Ministerium für Jugend und Sport. Neben dem Ultra-Trail warten weitere abwechslungsreiche Distanzen – etwa der 42 km lange "Taurus Mountain Trail" oder kürzere Varianten wie der "Cleopatra Short Trail" über 18 Kilometer. Besonders cool: Schon der Startpunkt ist ein echtes Highlight, nämlich der Kleopatra-Strand, der für seine Schönheit fast schon kitschig wirkt. Dann im Eiltempo durch neue und uralte Straßen – vorbei am Roten Turm, an der legendären Festung und nach einem spektakulären Aufstieg ins Gebirge, wieder hinab zum Meer. Alanya selbst ist übrigens mehr als nur Kulisse. Schon im Mittelalter gegründet, glänzt der Ort mit einer Mischung aus murmelnden Basargassen, mittelalterlichen Mauern und einer ziemlich ausgelassenen Clubszene. Wer mag, legt noch einen Tag drauf und erkundet die Höhlen und Canyons der Umgebung, probiert Gözleme am Straßenrand oder gönnt sich ein Meze-Menü am Hafen. Und ob man sich am Ende eher als Trail-Runner oder doch als Genießer Land & Leute fühlt, entscheidet der Sonnenuntergang. (Fotos gibt's übrigens hier: goturkiye.com/blog/carved-by-the-hand-of-nature-9-canyons-in-turkiye) Infos, Kontakt und alles Drumherum gibt's auf goturkiye.com. Für einen Startplatz besser frühzeitig anmelden – die Erfahrung zeigt, spontan ist hier selten ein Platz frei geblieben.

Der Alanya Ultra Trail ist ein jährliches Ultra- und Berglauf-Event an der türkischen Riviera, das seit 2017 Läuferinnen und Läufer aus mehr als 30 Ländern anzieht. Die Strecken bieten eine außergewöhnliche Kombination aus natürlicher Vielfalt – von alpinen Passagen über kulturlandschaftliche Highlights bis hin zu türkisblauen Stränden – und spiegeln die historischen Handelswege der Yörüks wider. Laut aktuellen Berichten auf internationalen Plattformen hat sich Alanya als vielseitige Sport- und Kulturregion etabliert, der Tourismus in der Türkei insgesamt erlebt 2024 einen neuen Aufschwung, und der Outdoor-Trend zieht weiterhin auch abseits der Strände zahlreiche junge Reisende und Athleten ins Land. Weitere Details: Die türkische Riviera baut ihr internationales Veranstaltungsangebot kontinuierlich aus – von Surf-Contests bis zu Trailrunning-Events. Die Mischung aus historischem Flair, abwechslungsreichen Trails und der berühmten Gastfreundschaft locken jährlich mehr Sporturlauber an. Experten zufolge trägt gerade die Kombination verschiedener Sportereignisse dazu bei, dass neue Zielgruppen für nachhaltigen Tourismus in der Region gewonnen werden.

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