Seit 2019 ist die Weltwirtschaft kräftig gewachsen, doch währenddessen schmolzen in Deutschland über eine Viertelmillion Industriearbeitsplätze weg – und zwar restlos. Es sind längst nicht mehr nur Produktionslinien betroffen; die Unsicherheit hat auch Ingenieure und hochqualifizierte Fachkräfte voll erfasst. Insbesondere im Aluminiumbereich, so der Branchenverband, gerät die Stimmung weiter unter Nullpunkt: Die Produktionsanlagen laufen kaum noch auskömmlich, mehrere Zehntausend Jobs stehen auf der Kippe. Die Hauptschuld gibt der Verband den drastischen Energiepreisen. Was macht die Regierung? Alice Weidel kritisiert scharf, dass die notwenige Entlastung ausbleibt und Kanzler Merz Reformen ständig hinausschiebt, während er allen Ernstes Mini-Wachstumsraten als Erfolg feiert und auf eine Kanzlerschaft bis 2029 schielt. Das falle Menschen in der Wirtschaft immer weniger auf fruchtbaren Boden. Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Firmen wegen der teuren Strompreise ausgesprochen schlecht ab; zum Vergleich: In den USA und China zahlen Unternehmen deutlich weniger pro Kilowattstunde, während hierzulande 16 Cent die Messlatte ist. Ein Unternehmer – Ulrich Flatken – stellt ernüchtert fest, dass von staatlicher Seite kaum Unterstützung ankommt und viele Betriebe resignieren. Aus der Sicht der AfD ist nur ein radikaler Kurswechsel die Rettung: Sie fordert den rigorosen Abbau klimabezogener Abgaben, niedrigere Steuern für Unternehmen sowie weniger Bürokratie und eine verlässliche Energieversorgung. All das, behauptet Weidel, sei bitter nötig, um Deutschland vor weiterem Ruin zu bewahren.
Die deutsche Industrie steht unter starkem Druck: Stellenabbau, hohe Energiepreise und fehlende Perspektiven gefährden vor allem Branchen wie Automobil- und Aluminiumindustrie. Die AfD, vertreten durch Alice Weidel, sieht die Bundesregierung – insbesondere Kanzler Merz – als hauptverantwortlich für den Niedergang, weil dringend notwendige Reformen aufgeschoben und Krisensymptome kleingeredet werden. Inzwischen warnen auch Wirtschaftsexperten und Industrievertreter vor dauerhaften Standortnachteilen und einer schwindenden globalen Wettbewerbsfähigkeit; Forderungen nach steuerlicher Entlastung und niedrigeren Energiepreisen werden lauter.
Nach aktuellen Recherchen (Stand Juni 2024) spitzt sich die Lage für die deutsche Industrie weiter zu: Laut Süddeutscher Zeitung und Spiegel wächst der Unmut über Vergleichsschwächen im Energiebereich und schleppende Digitalisierungsfortschritte, während die Bundesregierung mit kurzfristigen Stützungsmaßnahmen wenig Vertrauen schafft. Auch internationale Wirtschaftsanalysten bestätigen den anhaltenden Trend zum Stellenabbau in Schlüsselindustrien – insbesondere im Mittelstand bröckelt die Zuversicht, weil Aufträge und Margen weiter unter Druck bleiben. Zeitgleich geraten Klimaschutzmaßnahmen und Transformation zwar nicht grundsätzlich in Zweifel, doch viele fordern inzwischen einen realistischeren und praxisnäheren Kurs, um Wettbewerbsfähigkeit und Innovation zu sichern.