Manchmal gibt es so Momente, in denen man merkt: Das Durchhalten und immer wieder Um-die-Ecke-Denken zahlt sich aus. Für PRINAS MONTAN, einen Versicherungsvermittler aus Essen, ist jetzt wieder so ein Moment gekommen: Das Unternehmen erhält bereits zum zweiten Mal das begehrte TOP 100-Siegel. Bei diesem Wettbewerb, unter der Schirmherrschaft von Christian Wulff, zählt Erfindergeist tatsächlich mehr als Worthülsen.
Das Auswahlverfahren ist ehrlich gesagt ziemlich fordernd. Über 100 Aspekte werden abgeklopft – von Führung und Innovationskultur bis hin zu Prozessen und Erfolgen. Professor Nikolaus Franke, ein bekennender Innovations-Enthusiast an der Wirtschaftsuniversität Wien, führt mit seinem Team die Analysen durch. Das Ganze basiert auf einem ausführlichen Online-Fragebogen, der die Innovations-DNA eines Unternehmens abbilden soll – und, naja, irgendwie muss man auch bereit sein, sich ziemlich tief in die Karten schauen zu lassen.
PRINAS MONTAN scheint diese Offenheit nicht zu scheuen. Vor allem mit ihrem Ansatz, Technologien und empathische Beratung zu verknüpfen, will die Firma nicht weniger als die Versicherungsvermittlung von morgen prägen. Oder, um Geschäftsführer Dr. Mario Herz zu zitieren: „Versicherung bleibt Vertrauenssache – auch im Zeitalter von KI und Apps.“
In diesem Jahr bewarben sich 356 Mittelständler, 282 erhielten das Siegel, und es gibt drei Größenklassen nach Mitarbeiterzahl. Klar, der Wettbewerb ist nicht weniger geworden – aber genau deshalb ist es wahrscheinlich so wertvoll, zu den wenigen Auserwählten zu zählen. Immerhin: Eine Innovation ist nicht zwangsläufig ein neues Produkt, manchmal ist es ein komplett neuer Ansatz oder das, was andere schlicht überlesen würden.
Das große Finale steigt am 26. Juni in Heidelberg, wo Christian Wulff die Auszeichnungen höchstpersönlich überreicht. Ein bisschen Glanz und Anerkennung gehören ja irgendwie dazu – schon, weil sie nach innen wie nach außen motivieren.
Ein kleiner Blick zurück: PRINAS MONTAN ist seit über 65 Jahren im Geschäft, berät sowohl Unternehmen wie ihre Mitarbeiter und Privatkunden, und hat sich in der Branche einen Ruf für Verlässlichkeit UND Innovationsfreude erworben – manchmal eine seltene Kombi.
Der TOP 100-Wettbewerb existiert übrigens seit 1993. Als Partner sind unter anderem die Fraunhofer-Gesellschaft und der BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) mit an Bord. Wer mehr wissen will, kann das umfangreiche Infoportal auf www.top100.de besuchen. Manchmal, das sei ganz ehrlich gesagt, steckt die größere Geschichte ohnehin zwischen den Zeilen: Die, wie es gelingt, in einer so traditionell besetzten Branche den Funken neu zu entfachen.
PRINAS MONTAN wurde erneut als einer der innovativsten Mittelständler Deutschlands ausgezeichnet und erhält das TOP 100-Siegel für die Jahre 2026/2027. Der Innovationswettbewerb prüft Unternehmen auf Herz und Nieren in Sachen Innovationsfähigkeit, wobei Faktoren wie die Rolle des Managements, das Innovationsklima und angewandte Prozesse im Mittelpunkt stehen; auch der Einfluss neuer Technologien und die Einbindung der Mitarbeitenden werden bewertet. Laut eigener Aussage setzt PRINAS MONTAN gezielt auf technologiegestützte, aber weiterhin menschennah geführte Beratungsansätze und punktet so in einem zunehmend digitalen Marktumfeld.
Aktuelle Recherchen zeigen, dass innovative Versicherungsvermittler zunehmend auf digitale Tools und KI-basierte Beratung setzen, um sich im Wettbewerb abzuheben. Laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitungen investieren immer mehr mittelständische Unternehmen in die Modernisierung ihrer Geschäftsprozesse, insbesondere durch den Einsatz automatisierter Lösungen zur Risikoeinschätzung. Der Versicherungsmarkt bleibt dabei ein Spannungsfeld zwischen traditioneller Kundenbindung und dem Druck, digitale Transformationen nicht zu verschlafen, wie etwa die Fraunhofer-Gesellschaft jüngst betonte.
Insbesondere wird verstärkt in Schulungen und Change-Management investiert, um Innovationen im Praxisalltag zu verankern, so das Fazit diverser Branchenbeobachter.