Die Handelsverhandlungen zwischen der EU und Großbritannien nehmen im Sommer 2024 Fahrt auf, mit dem Ziel, die Kooperation in Schlüsselbereichen wie Klima, Energie und Sicherheit entscheidend zu erneuern. Einer der Knackpunkte sind die Angleichung von Standards und Kontrollmechanismen, etwa beim Emissionshandel und in der Landwirtschaft – hier stehen nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Interessen im Fokus. Während Befürworter den Pragmatismus des neuen Tempos loben, warnen Kritiker vor zu hastigen Zugeständnissen und möglichen Schwächungen bei Verbraucherschutz oder Klimaauflagen. Auch Experten beobachten, dass die Revision des Brexit-Vertrags Spielraum, aber auch Stolpersteine bietet, z.B. beim Nordirland-Protokoll, das immer noch für Spannungen sorgt. Zusätzlich berichten Medien, dass wirtschaftliche Unsicherheiten wegen Lieferketten und Investitionsströmen besonders im britischen Mittelstand für Unruhe sorgen. Jüngste Entwicklungen zeigen, dass die Gespräche von globalen Trends beeinflusst werden – wie steigenden Energiepreisen und geopolitischen Verschiebungen zwischen EU, USA und China.