Julia Klöckner, Präsidentin des Deutschen Bundestags, hat sich angesichts der wiederholten Vorwürfe gegen die AfD für einen integren Umgang mit Steuergeldern ausgesprochen und deutliche Regeln eingefordert. Sie fordert, dass keine unangemessenen Anstellungskonstrukte und keine Bezahlung für Mitarbeiter ohne Hausausweis erfolgen dürfen, was im Kontext jüngster Skandale und Berichte über dubiose Personalpolitik besonders brisant ist. Neben der Union und SPD signalisierte auch Bundeskanzler Merz Unterstützung für eine Verschärfung des Abgeordnetengesetzes, um Schlupflöcher zu schließen und das Vertrauen in politische Institutionen wiederherzustellen. Recherchen haben ergeben, dass der öffentliche Druck auf Transparenz und die Kontrolle der Mitarbeiterfinanzierung zunimmt – gerade auch aufgrund intensiver Medienberichterstattung zu mutmaßlichen Missständen in der AfD-Fraktion und damit zusammenhängenden Themen wie Nebeneinkünfte, verdeckte Parteienfinanzierung und parlamentarische Immunität. Bundestagspräsidentin Klöckner betonte bereits im Dezember 2023 in mehreren Schreiben, dass sämtliche Ausgaben aus Steuermitteln nachvollziehbar, transparent und sanktionsbewährt geregelt werden müssten. In Interviews und Kommentaren in aktuellen Leitmedien wird darauf hingewiesen, wie eng die Debatte um Personalfinanzierung mit dem grundlegenden Vertrauensverhältnis zwischen Politik und Öffentlichkeit verknüpft ist; rechtliche Nachbesserungen gelten breit als überfällig, jedoch bleibt offen, wie konsequent diese in Zukunft tatsächlich durchgesetzt werden.