Schmidt positioniert sich entschieden gegen die aktuelle Form von Minijobs, da sie seiner Meinung nach mehr schaden als nutzen, insbesondere für Menschen, die eigentlich in reguläre Arbeitsverhältnisse drängen sollten. Er schlägt vor, Minijobs auf bestimmte Gruppen wie Studierende und Rentner zu beschränken oder sie ganz aufzugeben. Sein Vorstoß findet Resonanz bei der CDA der CDU, die ebenfalls eine stärkere Integration von Minijobbenden in reguläre Arbeitsverhältnisse fordert und darin einen Hebel gegen Ungleichheiten am Arbeitsmarkt sieht. In den letzten 48 Stunden wurde das Thema der Arbeitsmarktpolitik und Minijobs in verschiedenen Medien ebenfalls diskutiert: Viele Fachleute weisen darauf hin, dass Niedriglohnjobs und Minijobs oft zur Altersarmut beitragen und eine echte Integration in den Arbeitsmarkt erschweren. Zusätzlich wächst der Druck auf die Politik, einheitliche und fairere Arbeitsbedingungen zu schaffen, um prekären Beschäftigungen entgegenzutreten. Einige Stimmen aus der Wirtschaft argumentieren jedoch, dass Flexibilität in kleinen Beschäftigungsverhältnissen auch Chancen für marginalisierte Gruppen bieten kann.