Die SPD bleibt dagegen gelassen. Hendrik Bollmann, der sich bei der SPD um Baupolitik kümmert, gibt sich im "Bild"-Gespräch trotzig: Mieter müssten keine Angst haben, es gäbe Pläne, die verhindern, dass die neue Steuer direkt auf sie abgewälzt wird. Aber wie das in der Praxis aussehen soll? Nun ja, Details bleibt die SPD noch schuldig, aber betont: Mieterschutz steht für sie ganz oben. Für viele bleibt damit die Frage: Wer zahlt am Ende wirklich?
SPD-Pläne, Vermietungserlöse der Sozialversicherungspflicht zu unterwerfen, könnten laut Eigentümerverband in Deutschland Mietsteigerungen auslösen, da viele private Kleinvermieter ohnehin nur geringe Renditen erzielen und Zusatzkosten nicht selbst stemmen können. Die SPD verspricht zwar, Schutzmechanismen für Mieter zu etablieren, allerdings bleibt unklar, wie konsequent solche Vorgaben tatsächlich gegen eine Weitergabe der Kosten wirken. Hinzu kommt, dass der Wohnungsmarkt derzeit ohnehin enorm angespannt ist – unabhängige Experten weisen darauf hin, dass jede finanzielle Mehrbelastung entweder zu höheren Mieten oder zu weniger Anreizen für private Eigentümer führen könnte. Eine Recherche auf mehreren deutschsprachigen Nachrichtenseiten zeigt zudem: Die Debatte verknüpft sich mit der aktuellen Diskussion um stagnierenden Wohnungsbau, energetische Sanierungen und die Suche nach Lösungen für bezahlbares Wohnen allgemein. Die SPD verteidigt ihr Vorhaben als Schritt hin zu mehr Solidarität im deutschen Sozialsystem, stößt aber auf Widerstand bei Verbänden, Oppositionspolitikern und Teilen der Wirtschaft. (Quelle: https://www.faz.net, https://www.spiegel.de, https://www.zeit.de)