Grimm plädiert eindringlich dafür, Europa müsse weniger auf Abschottung und mehr auf offene Märkte, Innovationen und Bildung setzen. Sie argumentiert, dass Subventionen und Zölle höchstens kurzfristig helfen und langfristig wohl sogar schaden. Kurz vor dem Gipfel in Belgien betont sie außerdem, Deutschland stehe zurecht für Deregulierung statt Protektionismus ein. Nach aktuellen Medienberichten aus FAZ und Zeit gibt es zunehmende Spannungen darüber, wie Europa konkurrenzfähig bleiben kann – besonders im Hinblick auf den US-Inflation Reduction Act, der mit massiven Fördergeldern die EU-Staaten unter Druck setzt. Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler fordern, der EU solle nicht in einen Subventionswettlauf eintreten, sondern eigene Stärken ausbauen, etwa in Sachen Forschungsförderung, Bürokratieabbau und Fachkräftegewinnung. Frankreichs Präsident Macron wird dabei als Vorreiter einer protektionistischeren Linie gesehen, während Deutschland und einige Nordeuropäer auf mehr offenen Wettbewerb und weniger Eingriffe drängen.