In den vergangenen Tagen haben die Pläne der SPD für eine Reform der Bahnsicherheit eine breite Diskussion ausgelöst. Neben der Gewerkschaft der Polizei meldeten sich auch Experten aus dem Bereich Zivilschutz und Rechtssicherheit zu Wort und kritisierten, dass eine Zusammenlegung ohne klare gesetzliche Grundlagen und ausreichende Finanzierung riskant sei. Außerdem steht zur Debatte, wie private Sicherheitsdienste – insbesondere von konkurrierenden Bahnunternehmen – künftig in den Schutz integriert werden sollen, um einheitliche Standards ohne Kompetenzverlust zu gewährleisten. Parallel berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass die Notwendigkeit einer Neustrukturierung angesichts wachsender Herausforderungen wie Vandalismus, Gewalt und steigenden Fahrgastzahlen von vielen Seiten grundsätzlich bejaht wird (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Die Deutsche Bahn äußerte sich bislang nur zurückhaltend und machte deutlich, dass sie das Hausrecht und den Eigentumsschutz nicht vollständig abgeben will.
Zusätzliche Recherchen zeigen, dass laut einem aktuellen Bericht der FAZ auch die Frage nach den Einsatzbefugnissen der neuen Einheit problematisch ist – ein Risiko, das die GdP als Schwachstelle erkennt (Quelle: FAZ). Die Diskussion bleibt somit offen, wohin der Weg bei der Bahnsicherheit tatsächlich führen wird.
08.02.26 22:48 Uhr