Der 1. FC Köln musste sich im heimischen Stadion mit 1:2 gegen RB Leipzig geschlagen geben. Das Duell hatte die typische rauchige Sonntagsstimmung: Viele harte Zweikämpfe, ein paar fragwürdige Momente mit dem VAR, die für bange Minuten auf den Tribünen sorgten. Christoph Baumgartner eröffnete das Toreschießen für die Leipziger in der 29. Minute – nach einem ansehnlichen Freistoß von David Raum köpfte er ein. Pause. Köln ließ sich davon nicht beeindrucken, kämpfte sich direkt nach Wiederanpfiff ins Spiel zurück: Thielmann nutzte ein Gewusel im Strafraum, drückte den Ball wuchtig über die Linie – 1:1 (51.). Doch der Ausgleich hatte kaum Zeit zu wirken, Leipzig schlug fünf Minuten später erneut zu. Wieder war es Baumgartner, der zum Matchwinner avancierte. Die letzten Minuten: Kölns Angriffswellen rollten, aber Leipzig stand kompakt. Wirklich gefährlich wurde es aber nicht mehr. Leipzig freut sich nun über Platz vier in der Tabelle, während Köln erstmal keine Luft nach oben schnappen kann und im Mittelfeld verharrt.
RB Leipzig setzt sich in einem temperamentvollen Spiel beim 1. FC Köln mit 2:1 durch und klettert damit in der Tabelle auf Rang vier, während die Kölner im Mittelfeld der Bundesliga bleiben. Leipzig baute vor allem auf Konterstärke und individuelle Klasse, während Köln zwar Herz zeigte, sich aber letztlich an der stabilen Defensive der Gäste die Zähne ausbiss. Interessant: Einige Medienberichte spekulieren, ob die wiederholten VAR-Einsätze der Partie nicht etwas den Fluss genommen haben und schieben Leipzig einen kleinen Favoritenstatus für den kommenden Pokal-Kracher gegen Bayern zu. Darüber hinaus war in Fankreisen nach Spielende eine lebhafte Diskussion über diverse Schiedsrichterentscheidungen zu beobachten, wobei vor allem der vermeintlich nicht gegebene Elfmeter für Köln in der ersten Halbzeit für Gesprächsstoff sorgte. Transfergerüchte um Baumgartner kursieren ebenfalls weiterhin, könnten aber nach seiner Leistung gegen Köln neue Nahrung erhalten.