Man sollte meinen, es sind noch Lichtjahre bis zum Start, doch die Spannung steigt bereits jetzt: Bei den Winterspielen im Februar 2026 kämpft Deutschland wieder um Edelmetall – und die Bundeswehr spielt dabei, wie so oft, eine Schlüsselrolle. 188 Sportlerinnen und Sportler wurden offiziell vom DOSB nominiert, darunter eine stattliche Zahl von 76 Athletinnen und Athleten aus den Reihen der Bundeswehr. Das sind rund 40 Prozent des Kaders! Sie kommen aus sämtlichen Sportfördergruppen quer durchs Land, ob Eiskunstlauf, Biathlon oder Bob – gefördert, unterstützt, gedrillt für Höchstleistung, aber auch mit Rücksicht auf ihre Zukunft nach dem Sport. Erst im Januar hat der DOSB in Frankfurt seine finale Liste verkündet, und wenn ich das so überfliege, frage ich mich: Wo stünde der deutsche Wintersport eigentlich ohne diese Soldatinnen und Soldaten?
Fest steht: Die gezielte Förderung der Bundeswehr sichert Existenzen, Karrieren und, ja, auch Medaillen. Interessant übrigens, dass diese Verbindung vielen ganz normal scheint, manch externen Beobachter aber irritiert: Soldaten, die auf dem Eis tanzen – klingt fast nach einem Roman. Die große Bandbreite der olympischen Wettbewerbe (16 Sportarten, 245 Medaillenentscheidungen!) verlangt Höchstleistungen, vor allem aber Teamgeist – den es im Militär wie im Sport braucht. Wer neugierig ist, wie sich jede Disziplin an den verschiedenen Orten – von der Biathlon-Arena in Antholz bis hin zur legendären Stelvio-Piste in Bormio – verteilt, findet alle Details auf bundeswehr.de. Unklassisch, aber bemerkenswert: Skibergsteigen feiert 2026 eine Premiere und verschwindet direkt danach wieder aus dem Programm – ein seltsamer Gastauftritt.
Die offizielle Nominierung des Team Deutschland für die Winterspiele 2026 verdeutlicht erneut, wie bedeutend die Sportförderung der Bundeswehr im deutschen Spitzensport ist: 76 Sportsoldatinnen und -soldaten – 35 Frauen, 41 Männer – vertreten fast die Hälfte des Olympiaaufgebots. Die Förderung umfasst nicht nur Trainingsmöglichkeiten und Infrastruktur, sondern auch berufliche Perspektiven, etwa für die Zeit nach der aktiven Karriere. Die Winterspiele 2026 finden an zahlreichen traditionsreichen Orten in Italien statt und bieten neben klassischen Disziplinen auch einige Neuerungen, wie das temporär ins Programm genommene Skibergsteigen. Nach aktuellen Recherchen (Stand Juni 2024) betonen viele Medien den wachsenden Anteil von Bundeswehrangehörigen im Nationalteam sowie die kontinuierliche Debatte um die Rolle des Militärs im Spitzensport. Im olympischen Kontext wird zudem zunehmend die Gleichstellung verschiedener Sportarten und die Notwendigkeit nachhaltiger Sportförderung diskutiert, auch weil sich Trendsportarten nach Paris 2024 im olympischen Programm noch stärker durchsetzen könnten.