Die EU-Kommission nimmt aktuell gezielt den Einfluss staatlicher Subventionen aus Nicht-EU-Ländern auf den europäischen Windkraftmarkt ins Visier, wobei Goldwind aus China besonders in den Fokus rückt. Nach offiziellen Mitteilungen bestehen ernsthafte Hinweise darauf, dass das Unternehmen durch sogenannte Drittstaaten-Subventionen, wie Zuschüsse, Steuererleichterungen und begünstigte Finanzierungen aus China, im Vergleich zu Wettbewerbern Vorteile bekommen haben könnte – ein potenzieller Bruch der 2023 eingeführten EU-Verordnung zum Schutz des fairen Wettbewerbs. Laut Berichten ist Goldwind zwar ein bedeutender Player, doch die genauen Auswirkungen der Untersuchungen – etwa auf laufende Projekte, die Versorgungssicherheit oder gar übergeordnete China-EU-Wirtschaftsbeziehungen – werden derzeit von Branchenexperten, Wirtschaftsverbänden und politischen Akteuren noch kontrovers diskutiert (Ergänzung: Einige Stimmen aus der Branche fürchten, dass sich ähnliche Untersuchungen auch auf andere Bereiche mit starker chinesischer Präsenz wie Solar ausweiten könnten; außerdem beobachtet die Kommission vergleichbare Markttendenzen bisher aufmerksam, etwa im E-Auto-Sektor; jüngste Daten zeigen, dass erhöhte Importzölle und strengere Regeln die Investitionsbereitschaft großer ausländischer Anbieter tendenziell dämpfen).