Schularick ist der Ansicht, dass die Bundesregierung ihre Verteidigungsanstrengungen neu aufstellen sollte: Ein zentraler Koordinator im Kanzleramt, ausgestattet mit klaren Kompetenzen, könnte sowohl Mittel als auch Produktionswege für eine zeitgerechte Verteidigungspolitik steuern. Seine Argumentation geht weiter – er betrachtet den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als Einschnitt, der einen Bruch mit alten Muster verlangt. Die aktuelle Beschaffungspraxis bewertet er kritisch und sieht die Gefahr, dass Deutschland im Ernstfall schlecht vorbereitet wäre. Aktuelle Recherchen zeigen zudem, dass in den letzten Tagen in mehreren Medien Diskussionen um Bundeswehr-Finanzierung, industrielle Kapazitäten und die Rolle Deutschlands in der NATO aufgekommen sind. Einige Stimmen betonen die Dringlichkeit schneller Reformen, andere warnen vor möglichen Signalwirkungen für Putins Kalkül, falls Deutschland zu langsam bleibt. Besonders im Fokus steht die Frage, wie Europa enger zusammenrücken kann, um strategische Herausforderungen zu meistern.