Das F.A.Z.-Institut hat die Liste der Finalist:innen für den diesjährigen DEI Corporate Excellence Award veröffentlicht. Ziel des Preises ist es, jene Leuchtturm-Projekte zu ehren, die Diversität, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugehörigkeit (DEIB) nicht bloß in Policies festschreiben, sondern tiefgreifende Veränderungen im Alltag von Unternehmen möglich machen – und damit auf übertriebene Symbolik verzichten.\n\nDie Auswahl erfolgte durch eine erstaunlich vielfältige Jury von Fachleuten – aus Forschung, Unternehmenswelt und gesellschaftlichem Engagement. Nominiert sind Projekte, die zukunftsweisende Methoden gefunden haben, Chancengerechtigkeit und Wertschätzung in Strukturen, Führungsetagen und Unternehmenskulturen zu verankern.\n\nJury-Mitglied Prof. Dr. René Schmidpeter bringt es auf den Punkt: "Um wirkliche Exzellenz zu entfalten, darf DEI heute keine Nebensache mehr sein. Die diesjährigen Finalist:innen führen vor, wie Haltung mit echtem Handeln und langfristigem Erfolg verbunden werden kann – ein Maßstab für moderne Unternehmenskultur."\n\nWer steht also im Rampenlicht? \n\nKategorie Diversität: Dentons, ManpowerGroup Deutschland und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft machen vor, wie gelebte Vielfalt in Konzernen, aber auch gesellschaftsrelevanten Einrichtungen zur Normalität werden kann.\n\nIm Bereich Chancengerechtigkeit zeigen u.a. GASAG und Henkel, wie Fairness in Hierarchien und alltäglichen Prozessen praktisch und messbar umgesetzt wird.\n\nInklusions-Innovationen werden von afb social & green IT, alangu, Beiersdorf und dem Deutschen Wetterdienst vorangetrieben, die mit ganz unterschiedlichen Ansätzen Barrieren abbauen.\n\nWenn es um Zugehörigkeit geht, sind gematik, Synergy Consult, Takeda und WELCOMING OUT nominiert. Hier steht die Frage im Raum: Was hält Teams – jenseits von Gehaltszettel und Benefits – eigentlich wirklich zusammen?\n\nDie Sonderkategorie Wertschätzung/Respekt würdigt Projekte wie PERFORM THE TALK, Rainbow-Day GmbH und #DiversityStoriesThatMatter, die sich auf kulturelle Anerkennung und gegenseitigen Respekt konzentrieren.\n\nDie Preisverleihung, die diesmal im Rahmen des Corporate Diversity Summits in Frankfurt stattfindet, wird nicht nur mit Spannung erwartet, sondern soll auch ein Signal setzen: Die Zukunft der Arbeitswelt ist divers und inklusiv – und lebt von Organisationen, die Mut zur echten Veränderung machen.\n\nAlle prämierten Projekte erhalten übrigens ausführliche Porträts in einer Sonderausgabe der FAZ. Die Jury selbst vereint Stimmen aus Unternehmen, sozialer Innovation und Inklusionsarbeit.\n\nNoch ein Gedanke am Rande: Vielleicht sind es ja oft die kleinen Schritte, die am Ende die größte Wirkung entfalten.
Die Finalisten des DEI Corporate Excellence Award 2026 stammen aus unterschiedlichsten Sektoren und spiegeln ein breites Spektrum an innovativen Lösungen für Diversität, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugehörigkeit wider. Auffällig ist, dass besonders Projekte mit ganzheitlichem und strukturellem Ansatz nominiert wurden – etwa solche, die datenbasierte Fairnessmodelle, inklusive Arbeitsumgebungen oder messbare Programme zum Zugehörigkeitsgefühl umsetzen. Die breite Aufmerksamkeit rund um den Award reiht sich ein in eine wachsende gesellschaftliche Debatte über nachhaltige, gelebte Vielfalt in Unternehmen und die Notwendigkeit, Symbolpolitik zu überwinden und tiefergehende Transformationen zu fördern.\n\nErweiterte Recherche: In aktuellen Medienberichten der letzten 48 Stunden zur Thematik Diversität in Unternehmen und Unternehmenspreise für Vielfalt wird besonders auf die Herausforderungen hingewiesen, die nachhaltige Umsetzung zu sichern und interne Widerstände zu überwinden – Initiativen wie der Deutsche Diversity-Tag und neue, flexible Arbeitsmodelle durch Digitalisierung sind dabei wiederkehrende Themen.