In New York endete der gestrige Handel mal wieder mit gemischten Gefühlen: Der Dow Jones sackte um 0,1 Prozent auf 50.121 Zähler ab – irgendwie eine fast schon normale Volatilität. Währenddessen kletterte der Nasdaq 100 leicht um 0,3 Prozent auf 25.201 Punkte, als ob die Tech-Welle dieses Mal Rückenwind hatte. Der S&P 500 dümpelte derweil beinahe bewegungslos bei 6.941 Punkten ins Ziel. Was die Stimmung trotzdem ein wenig aufhellte: Im Januar wuchs die Zahl der US-Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 130.000 Stellen, und die offizielle Arbeitslosenquote sank einen Hauch auf 4,3. Laut Thomas Gitzel, dem Chefvolkswirt der VP Bank, lag das vor allem am boomenden Gesundheitssektor und überraschend auch am Bausektor – dort gab es mehr Neueinstellungen, während sich der öffentliche Dienst und die Finanzbranche eher zurückhielten oder sogar abbauten. Bemerkenswert: Bei der Revison alter Arbeitsmarktdaten ging es um fast 900.000 Stellen nach unten, vor allem bei Jungunternehmen wurde oft zu optimistisch geschätzt. Wenn man dem Fed-Chef Powell Glauben schenken will, ist der Arbeitsmarkt wohl etwas robuster als zuletzt gedacht – aber von einer schnellen Zinssenkung mag trotzdem niemand reden. Der Januar gibt dafür schlicht keinen richtigen Anlass.
Die US-Börsen haben den Mittwoch mit uneinheitlichen Ergebnissen abgeschlossen, wobei der Dow Jones leicht nachgab, während der Nasdaq 100 gewann. Neue Arbeitsmarktdaten sorgten für Gesprächsstoff: Im Januar wurden 130.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, die Arbeitslosenquote sank auf 4,3 Prozent. Allerdings wurden die Vormonatswerte kräftig nach unten revidiert, was die Unsicherheit über die tatsächliche Entwicklung erhöht. Ökonomen wie Thomas Gitzel sehen vor allem Gesundheitswesen und Bau als Jobmotoren, während andere Branchen bremsen; die US-Notenbank dürfte angesichts der Zahlen weiterhin abwarten.