Die Debatte um die Reform der Grundsicherung, bei der strengere Sanktionen durchgesetzt werden, sorgt weiter für Diskussionen: Das Arbeitsministerium sieht die Kinder abgesichert, doch Vertreter der Grünen und Sozialverbände meldeten zuletzt vermehrt Zweifel an, ob die vorgesehenen Schutzmechanismen im Alltag ausreichen. Laut aktuellen Zahlen sind bereits 1,8 Millionen Kinder von Grundsicherung abhängig; gleichzeitig belegt eine neue Studie, dass Sanktionen das Armutsrisiko verschärfen und langfristig zu sozialer Ausgrenzung führen können. In den Medien wird auch auf die gravierende Rolle der Tafeln hingewiesen, bei denen mittlerweile etwa ein Drittel aller Berechtigten Kinder sind – eine Entwicklung, die auf die lückenhafte soziale Absicherung hinweist. Nach neuesten Recherchen sind die sozialen Träger überlastet: Viele Kommunen berichten von einem Anstieg an Kindern, die auf ergänzende Essensausgaben angewiesen sind, da gestrichene Leistungsteile praktisch nur selten reibungslos kompensiert werden. In politischen Talkshows und Artikeln der vergangenen Tage kommt zudem die Sorge auf, dass Schutzvorschriften für Kinder im bürokratischen Alltag häufig ins Leere laufen und Kinder als 'Kollateralschaden' politischer Sanktionen zurückbleiben. Aktuelle Artikel unterstreichen die Forderung nach einer unabhängigen Evaluierung der Effekte auf minderjährige Leistungsbeziehende.