Volkswagen verfehlt eigene Fabrikkostenziele ausgerechnet für 2025

Trotz umfassender Sparinitiativen hat es Volkswagen nicht geschafft, seine selbst gesetzten Kostenvorgaben für das Jahr 2025 in mehreren deutschen Werken einzuhalten.

13.02.26 17:07 Uhr | 62 mal gelesen

Manchmal läuft es eben anders als im Plan. Das berüchtigte Sparprogramm von VW sollte in den deutschen Fahrzeugwerken einen regelrechten Befreiungsschlag in puncto Effizienz bringen, aber: Laut Berichten, die das 'Handelsblatt' aus dem Umfeld des Unternehmens erfahren hat, haben Wolfsburg, Emden und Zwickau die internen Zielmarken schlichtweg verfehlt. Das klingt nicht nach Triumph - eher nach Zähneknirschen hinter den Werkstoren. VW-Sprecher versuchen Optimismus zu verbreiten und sprechen von einem ambitionierten Pfad zum Ziel; die Fabrikkosten seien im Schnitt immerhin um 30 Prozent gesunken, verglichen mit dem Vorjahr. Konkrete Zahlen zu den Soll-Vorgaben? Fehlanzeige. Interessant: Besonders für Emden und Zwickau ist die Stimmung getrübt. Insider halten die Zukunftsperspektiven dieser Standorte im kommenden Jahrzehnt für alles andere als gesichert. Zwischen dem, was auf dem Papier steht und dem, was an Montagebändern tatsächlich realisiert wird, klafft oft eine überraschend große Lücke.

Kurzum: Volkswagen kam 2025 in mehreren deutschen Werken nicht an die erhofften Einsparziele heran, trotz eines Rückgangs der Fabrikkosten um durchschnittlich 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während das Management nach außen Fortschritte betont, bleibt intern vor allem die Unsicherheit um die Fabriken in Emden und Zwickau spürbar – keine Kleinigkeit angesichts der schwierigen Marktdynamik und des Drucks durch die E-Mobilitätswende. Neueste Medienberichte und Analysten stimmen darin überein, dass der Kostendruck in der Industrie steigt, Nachfragen nach E-Autos stagnieren und große Standorte wie Wolfsburg besonders im Wettbewerb mit chinesischen Herstellern und Tesla unter enormem Zugzwang stehen.

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