Kann Handwerk am Bildschirm funktionieren? Lernen wir Tischtennis am Rechner? Die Show „Work hard - play hard“ geht dieser Frage nach und lässt Frauen und Männer aus Handwerk und Sport an den Simulator ran – vor neugierigem Publikum.
Wie schmeckt eigentlich ein virtuelles Croissant, und kann sich ein Tischtennisprofi mit vier Mausklicks schlagen lassen? Die Sendung macht all das und noch mehr möglich: Profis spielen ihre eigenen Jobs oder Disziplinen in Videospielen – ohne Vorbereitung und mit gelegentlichem Augenzwinkern. Moderiert wird die Sendung von Kimon Schanze und Ilyas Buss, die nicht nur erklären, sondern auch eingreifen, nachfragen, improvisieren. Natürlich ist das Publikum live im Chat dabei; Fragen dürfen gestellt werden, spontane Klischees genauso. Mit Channel-Points pusht die Community die Profis zu kleinen Challenges oder bringt sie mit schrägen Fragen ins Schwitzen.
Die Liste der Gäste ist dieses Jahr besonders abwechslungsreich. Los geht es am 23. März mit der bekannten Anlagenmechanikerin und Social-Media-Bekanntheit Melissa Stadali (@lissyshandwerk). Danach folgen Episoden mit einer Keramikkünstlerin, einem Konditor und einem Metzger – allesamt mit eigenen Follower-Scharen und Geschichten. Auch Sportler:innen, Winzer:innen und Schneider:innen stehen noch an, ebenso wie Promis aus Leichtathletik, Radsport, Tischtennis oder Fußball. Die Sendungen dauern rund vier Stunden, was überraschend kurzweilig ist, denn auch die Hosts sind sich nicht zu schade für Seitenwechsel oder das eine oder andere lose Wort.
„Work hard - play hard“ sendet erneut aus dem SWR-Studio X in Baden-Baden und war 2025 übrigens für den Grimme-Preis nominiert. Presseinfos gibt es bei Claudia Lemcke (claudia.lemcke@SWR.de).
Originalquelle: http://ots.de/5f3e2e
Die dritte Staffel von „Work hard - play hard“ verbindet Handwerk, Sport und interaktives Gaming erneut auf Twitch und setzt so ein ungewöhnliches Blendwerk aus Unterhaltung, Wissensvermittlung und Berufsorientierung fort. Besonders spannend bleibt der Ansatz, dass echte Profis ihren eigenen Berufsalltag digital durchspielen und so nicht nur für Nachfragen, sondern auch für überraschende Lernmomente sorgen. Laut neuen Berichten etwa von der Süddeutschen Zeitung wächst das Interesse an solchen Formaten, auch weil sie authentische Einblicke bieten und Berufsorientierung unterhaltend neu denken. Die „Gamifizierung“ von Arbeitswelt und Sport scheint im Trend zu liegen; laut Spiegel Online erleben Twitch-Shows mit handlungsnahen Inhalten stetig steigende Zuschauerzahlen. Eine aktuelle Analyse der t3n verdeutlicht zudem, dass jungen Zuschauer:innen Formate suchen, die Wissensvermittlung auf Augenhöhe ermöglichen – nicht von oben herab, sondern erlebbar, halb improvisiert, teils chaotisch, aber menschlich. In der aktuellen Mediennische wird gerade das Unperfekte zum Markenzeichen solcher Streams.