Das deutsch begrüßte Abkommen zwischen SDF und syrischer Regierung gilt international als Hoffnungsschimmer, wobei viele Experten betonen, dass die tatsächliche Umsetzung entscheidend sein wird. Besonders spannend bleibt der weitere politische und gesellschaftliche Umgang mit den kurdischen Kräften, denn sie waren lange Zeit ein eigenständiger Machtfaktor in Nordostsyrien und verfügen über starke lokale Unterstützung. Während das Waffenstillstandsabkommen als dringend notwendige Atempause gefeiert wird, gibt es in syrischen Bürgerkriegsgebieten weiterhin zahlreiche Unsicherheiten—die Rückkehr zu einer gemeinsamen Verwaltung unter Damaskus wird vielerorts eher skeptisch beäugt. Aus aktuellem Anlass wurde jüngst auch in internationalen Medien diskutiert, wie Russland und die USA auf die Vereinbarung reagieren werden; ihre jeweilige Militärpräsenz und Einflussnahme könnten neue Konfliktlinien schaffen. Außerdem wurde berichtet, dass humanitäre Organisationen hoffen, dass der Waffenstillstand einen besseren Zugang für Hilfslieferungen schafft und Zivilisten endlich aufatmen lässt.
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