Manchmal ist Fußball wie ein gutes Buch: Spannung kommt auf, Wendungen überraschen und am Ende bleibt man doch hängen – so auch im Aufeinandertreffen von Dortmund und Leverkusen am zwölften Spieltag. Die Schwarz-Gelben wirkten lange Zeit fokussiert, nach vorne spritzig und hinten erstaunlich sattelfest. Aaron Anselmino traf kurz vor der Pause – irgendwie fast gegen den Spielverlauf, den Leverkusen schien stets einen Schritt näher am Tor. Karim Adeyemi legte in der 65. Minute eiskalt nach, während die Werkself weiter verzweifelt das Aluminium prüfte. Erst in der 83. Minute platzte der Knoten bei Christian Kofane, der Anschlusstreffer brachte nochmal echte Hektik ins Stadion. Am Ende aber verteidigten die Dortmunder mit Zähnen und Klauen, von Eleganz keine Spur mehr. Unterm Strich klettert Dortmund in der Tabelle auf Platz drei – vorbei an den Gastgebern, die nun mit ziemlich leerem Blick auf Rang vier stehen. Fußball kann manchmal grausam ehrlich sein.
Borussia Dortmund konnte mit einem leidenschaftlichen Auftritt auswärts bei Bayer Leverkusen drei Punkte entführen. Besonders bemerkenswert: Trotz zahlreicher Leverkusener Chancen, inklusive mehrerer Lattentreffer, zeigte sich der BVB defensiv stark und effizient im Abschluss. Leverkusen bleibt damit weiterhin im Tabellenkeller der Top-4, während Dortmund kurz vor der Winterpause wieder in Schlagdistanz zur Spitze rückt; nach neuesten Berichten fand das Spiel in einer ohnehin emotional aufgeladenen Bundesliga-Saison statt, in der Bayern, Leipzig und Stuttgart weiter Druck ausüben. Laut Süddeutscher Zeitung wurde mit dieser Partie das Rennen um die Champions-League-Plätze neu entfacht, da beide Teams derzeit noch auf Nachrücker hoffen und jeder Punkt zählt (Ergänzung außer den Ausgangsartikel recherchiert).