CDU-Generalsekretär Linnemann hält Wahlergebnis in Baden-Württemberg weiter offen

Trotz der ersten Prognosen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeigt sich Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, abwartend – für ihn ist der Ausgang noch nicht entschieden.

08.03.26 18:45 Uhr | 13 mal gelesen

Carsten Linnemann will nach den vorläufigen Zahlen zur Landtagswahl im Südwesten noch kein endgültiges Fazit ziehen. Im ARD-Interview betonte er, man schaue erst mal auf die nächste Hochrechnung – nichts sei in Stein gemeißelt. Dass der Unterschied in der ZDF-Prognose gerade mal einen Prozentpunkt ausmache, erwähnte er nicht ohne Hoffnung. Währenddessen kannte der Jubel bei den Grünen keine Grenzen: Laut ARD und ZDF liegen sie an der Spitze. Ricarda Lang, ehemalige Grünen-Chefin, zeigte sich gegenüber der ARD sichtlich bewegt und schlug der CDU gleich eine Koalition der Mitte vor – fast schon ein Novum, wie offensiv das nun klingt. Die SPD kämpft derweil mit ganz anderen Sorgen: Ihr Generalsekretär Tim Klüssendorf sprach offen über die herbe Niederlage und gab sich enttäuscht. Der Absturz sei vor allem durch die Entwicklungen der letzten Wochen verursacht worden. Er wolle nun den Blick nach vorne richten – insbesondere auf die bald anstehende Wahl in Rheinland-Pfalz. Man merkt: Die politische Stimmung im Südwesten bleibt nach wie vor aufgeladen. Man weiß ja nie – manchmal dreht sich ein Krimi erst in der letzten Nachtstunde.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann gibt nach den Prognosewerten zur Landtagswahl in Baden-Württemberg das Rennen noch nicht verloren. Die Grünen liegen laut Hochrechnungen von ARD und ZDF vorn und zeigen sich offen für eine Koalition mit der Union; Ex-Parteichefin Ricarda Lang äußert sich überwältigt über das Wahlergebnis. Die SPD hingegen steht vor einer schweren Niederlage: Ihr droht das Ausscheiden aus dem Landtag. Im Vergleich zu früheren Wahlen zeigt sich 2024 ein deutlicher Wandel der politischen Kräfteverhältnisse im Südwesten – geprägt von Themen wie Klimapolitik, Migration und der Rolle der CDU im Bund. Laut aktuellen Informationen aus mehreren großen Medienportalen zeichnet sich zudem ein Trend ab: Wählerinnen und Wähler wählen differenzierter, kleinere Parteien profitieren, klassische Volksparteien geraten unter Druck.

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