Clever sparen im Büro: Alltagskniffe gegen hohe Ausgaben

Wer in Berlin (oder anderswo) noch regelmäßig ins Büro pendelt, merkt: So ein Arbeitstag zwischen Schreibtisch und Kaffeemaschine kostet schnell mehr, als einem lieb ist. Eine frische Umfrage zeigt, dass am Ende des Tages im Büro rund 20 Euro mehr flöten gehen als im heimischen Homeoffice. Was auf den ersten Blick vielleicht überrascht, entspricht schlicht dem Preisauftrieb der letzten Jahre, denn Lebensmittel ziehen gewaltig an.

heute 15:00 Uhr | 5 mal gelesen

Obwohl das Büro oft für Teamgeist und kreative Kurzgespräche steht, zieht es dem Geldbeutel an manchen Tagen ganz schön die Schuhe aus. Kaffee im Gehen, ein schnelles Baguette zwischendurch, vielleicht sogar noch ein kleiner Umweg für den süßen Zahn – und das bloße Pendeln wird sowieso nicht billiger. Nimmt man das mal fünf, steht man schnell bei einer Wochenrechnung, da staunt selbst der Sparfuchs. Doch statt sich griesgrämig ins Homeoffice zu flüchten, gibt es Wege, auch im Büroalltag finstere Kostenfallen charmant zu umschiffen. Wusstest du zum Beispiel, dass man mit der Too Good To Go-App in der Mittagspause Überraschungstüten mit Resten aus Restaurants oder Bäckereien gemeinsam abholen und dabei locker zwei Drittel des sonst üblichen Preises spart? Allein mit ein, zwei Tüten pro Woche kommt da im Jahr eine nette Summe zusammen – nebenbei werden ganz offiziell Emissionen und Lebensmittel gerettet. Das schweißt sogar im Team zusammen. Alternativ kann man sich vorher zu Hause verabreden: Meal Prep ist nicht nur für Fitness-Menschen ein Zauberwort. Wer einmal pro Woche einen Schwung günstiger oder übrig gebliebener Zutaten zu Snacks oder Mittagessen verarbeitet, hatte noch nie leichter Glück beim Sparen und macht sich unabhängig von den meist teuren Kantinen-Angeboten. weniger Geld, mehr Gesundheit – klingt zu einfach, funktioniert aber. Und für Menschen, die kleinen Luxus mögen: Sogar Schnittblumen gibt’s über die App zu stark reduzierten Preisen. Die Laune steigt dann buchstäblich mit jeder geborgten Blüte. Ganz ehrlich, die kleinen Umwege im Alltag – das gemeinsame Einsammeln einer Überraschungstüte, das Meal Prep mit einem Augenzwinkern oder der wöchentliche Blumenstopp – helfen nicht nur beim Sparen, sondern machen den Büroalltag irgendwie bunter. Und nachhaltiger, das fühlt sich dann gleich doppelt gut an.

Der Kostenunterschied zwischen Homeoffice und Büro ist für viele Arbeitnehmer:innen mittlerweile unübersehbar: Neueste Studien sprechen von rund 20 Euro Zusatzkosten pro Tag im Büro. Haupttreiber dafür sind neben den stark gestiegenen Lebensmittelausgaben auch Zusatzkosten für Pendeln oder spontane Verlockungen wie Kaffee und Snacks. Wer gezielt Apps wie Too Good To Go nutzt oder auf Meal Prep setzt, kann jedoch aktiv und unkompliziert ein paar hundert Euro pro Jahr sparen und gleichzeitig den eigenen CO2-Fußabdruck senken. Zudem zeigt eine aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamts, dass Lebensmittelpreise seit 2021 weiter steigen; viele Unternehmen unterstützen deshalb mittlerweile das Mitbringen eigener Speisen und Getränke durch gute Infrastruktur (z. B. Kühlschränke, Mikrowellen), um den finanziellen Druck auf Mitarbeitende abzumildern. Auch im Homeoffice sinken kaum noch die Kosten weiter, da Preissteigerungen selbst bei häuslicher Essenszubereitung greifen, laut einer Meldung der Süddeutschen Zeitung. Die Digitalisierung schafft aber neue Möglichkeiten: Mit smarten Plattformen werden nachhaltige und gemeinschaftsstiftende Spartipps immer einfacher in den Arbeitsalltag zu integrieren.

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