Cleveres Wintercamping: Sicherheit und Komfort – Das sollten Camper über Gasgeräte wissen

Eisige Nächte, klare Luft und Stille unter einer schneebedeckten Decke – Wintercamping hat seinen ganz eigenen Charme. Doch damit die Reise nicht zur frostigen Tortur wird, sollten Wohnmobil- und Wohnwagenbesitzer ein paar wichtige Regeln im Umgang mit Gas kennen. Markus Lau vom Deutschen Verband Flüssiggas hat dazu etliche nützliche Hinweise parat.

heute 08:55 Uhr | 3 mal gelesen

Wer im Wintercamping das große Glück sucht, sollte eins mitbringen: Köpfchen – besonders beim Heizen mit Gas. Schon auf der Fahrt kann die Heizung laufen, vorausgesetzt, die nötigen Sicherungen wie Crash-Sensor und Schlauchbruchsicherung sind an Bord. Praktischerweise gibt's mittlerweile sogar Sensoren, die direkt an die Flasche kommen – klingt nach technischer Spielerei, lohnt sich aber, wenn’s um Sicherheit geht. Ach ja: In Garagen oder während des Tankens bleibt die Heizung natürlich aus – das ist nicht verhandelbar. Der Gasvorrat ist so eine Sache. Einmal nicht nachgeschaut, schon wird’s bei minus zehn Grad nachts ungemütlich. Markus Lau empfiehlt Füllstandsanzeiger oder clevere Regler, die automatisch auf eine Reserve-Gasflasche umschalten – damit das Lagerfeuer-Gefühl nicht unverhofft im Kälteschock endet. Wenn tagsüber niemand im Mobil ist, etwa beim Skifahren, sollte die Heizung nicht ganz abgeschaltet, aber runtergeregelt werden. Sonst frieren Wasserleitungen ein und platzen womöglich – ein klassischer Anfängerfehler. Frostwächter sind ebenfalls eine Überlegung wert; die lösen bei drei Grad aus und lassen das Wasser kontrolliert ab. Bei aller Gemütlichkeit: Gas-Kochen braucht Frischluft. Also Fenster auf, damit Sauerstoff rein und das Risiko raus kommt. Die eingebauten Sicherheitsöffnungen helfen, aber wenn Schnee die Dachbelüftung verdeckt, nützen sie nichts. Noch ein leidiges Thema: Das Gaskochfeld taugt nicht zum Heizen – sonst droht Kohlenmonoxidvergiftung. Klingt dramatisch, ist aber bittere Realität. Nicht zu vergessen: Seit letztem Jahr schreibt das Gesetz alle zwei Jahre eine Gasprüfung im Freizeitmobil vor. Wer’s verbummelt, zahlt Bußgeld. Flüssiggas als Energieträger ist übrigens kein „dirty secret“, sondern gilt als relativ sauber – und das, obwohl die chemische Keule nicht gerade ein Lagerfeuer-Romantik-Thema ist.

Wintercamping verlangt Aufmerksamkeit bei Gas-Sicherheit, besonders im Umgang mit Heizung und Versorgung. Neben technischen Sicherungen und kontrolliertem Gasverbrauch sollten Camper auf Belüftung, Frostschutz und regelmäßige Prüfungen achten. Flüssiggas bleibt zwar ein fossiler Energieträger, bietet aber vergleichsweise emissionsarme Nutzung; durch technische Entwicklungen und gesetzliche Vorgaben wird die Sicherheit weiter verbessert. Weitere aktuelle Recherchen zeigen, dass Wintercamping in Deutschland an Beliebtheit gewinnt – laut taz.de berichten viele Plätze im Alpenraum von entspannter Stimmung trotz Kälte (Quelle: [taz.de](https://taz.de)). Die Debatte um nachhaltiges Camping wird intensiver geführt; Medien wie sueddeutsche.de schildern, wie innovative Technologie und striktere Vorschriften sowohl Umwelt als auch Reisende schützen sollen (Quelle: [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Gleichzeitig warnt die Deutsche Welle davor, Improvisation bei der Gasnutzung zu unterschätzen, da allein 2023 mehrere Unfälle mit Flüssiggas gemeldet wurden (Quelle: [dw.com](https://www.dw.com)).

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