Zusammen klappt’s besser: Die Art, wie Projekte für erneuerbare Energien ans Netz kommen, ist oft ein zähes Ringen zwischen verschiedenen Gruppen – jeder will oder muss mitreden, kaum einer fühlt sich wirklich zuständig. conductr will genau hier ansetzen. Statt dass Einzelne den schwarzen Peter zugeschoben bekommen, sollen sich Entwickler:innen, Betreiber:innen und auch Prüfer:innen an einen (virtuellen) Tisch setzen. Die Messepräsenz wird zum Schauplatz dieses neuen Selbstverständnisses: Die Gäste am Stand (TSE: C4.570H) können nicht bloß Broschüren mitnehmen. Sie sollen sich direkt digital anmelden und sehen, wie sie Teil des Netzwerks werden – und erhalten vielleicht sogar einen Preis dafür.
Victoria Ulbricht, Marketingleiterin bei conductr, bringt es auf den Punkt: „Wir wollen zeigen, dass Großprojekte im Bereich erneuerbare Energien keine Geduldsproben sein müssen, wenn man Informationen und Aufgaben auf einer Plattform bündelt.“ Offenbar haben viele genug vom ewigen Hinausschieben und den Schuldzuweisungen, die zuletzt vor allem beim sogenannten Netzanschlusspaket hohe Wellen schlugen. Das Unternehmen gibt sich kämpferisch: „Nur wenn alle gemeinsam mitziehen, klappt die Energiewende in realistischem Tempo.“
Kurzum: conductr lädt die ganze Branchenfamilie zum echten Miteinander – nicht nur am Messestand, sondern für die Zukunft des Netzausbaus.
conductr erneuert bei der EM-Power 2026 seinen Ansatz: Anstatt auf Einzelaktionen setzt das Unternehmen auf aktive Zusammenarbeit sämtlicher Akteure im Prozess des Netzanschlusses – von Entwicklern über Netzbetreiber bis hin zu Gutachtern. Interaktive Tools am Stand ermöglichen erste Vernetzungsschritte direkt vor Ort. Diese Neuausrichtung antwortet auf langanhaltende Schwierigkeiten und Reibereien bei Großprojekten im Bereich erneuerbare Energien, die durch bürokratische Hürden und mangelnde Abstimmung oft ins Stocken geraten. Ergänzend zur bisherigen Information: Aktuell steigt der Druck auf die deutsche Energiebranche enorm, zügig grüne Projekte ans Netz zu bringen; laut Recherchen werden Schuldzuweisungen zwischen Behörden, Betreibern und Prüfstellen zunehmend zum Flaschenhals der Energiewende. Studien zeigen, dass digitale Plattformen, wie conductr sie anstrebt, Prozesse im Genehmigungsmanagement tatsächlich erheblich beschleunigen können – sofern alle Beteiligten mitziehen.
In anderen deutschen Energie- und Wirtschaftsnachrichten ist deutlich zu erkennen, dass Netzengpässe und der schleppende Infrastrukturausbau weiterhin kritische Themen bleiben, wie mehrfach auf taz.de, faz.net und spiegel.de berichtet.