Das deutsch-französische Gipfeltreffen zwischen Merz und Macron steht im Zeichen schwieriger Themen – von Wirtschaftsstrategie bis zu gemeinsamer Sicherheitsarchitektur in Europa. Die Gesprächsdynamik ist dabei keineswegs frei von Unsicherheiten: Unlängst stand man im Bereich Verteidigungspolitik immer wieder vor divergierenden Interessen innerhalb der EU, zudem belasten Unsicherheiten in der Energiepartnerschaft. Nicht zuletzt erwartet die EU von ihren beiden größten Mitgliedsstaaten angesichts internationaler Krisen und eigener Herausforderungen wieder mehr Einigkeit – ob Paris und Berlin dieses Mal tatsächlich zu gemeinsamen Impulsen finden, bleibt wie üblich abzuwarten. Recherchen zeigen, dass die Diskussion um Subventionspolitik, Zukunft der Atomenergie und den Umgang mit eskalierenden geopolitischen Konflikten (z.B. Russland, China) aktuell besonders im Fokus steht. Neu hinzugekommen ist die Debatte, wie stark nationale Alleingänge künftig zugunsten europäischer Zusammenarbeit zurückgedrängt werden sollen. Gerade Deutschland und Frankreich tragen hier besondere Verantwortung, wie diverse politische Kommentatoren betonen.