Heinrich von Pierer – man muss seinen Namen kaum noch erklären. Er war über Jahre hinweg das Gesicht und der Taktgeber von Siemens, hat technische Neuerungen vorangetrieben und den Weg für das globale Wachstum des Konzerns geebnet. Viel spannender ist aber, wie er nun als Beiratsmitglied bei Tempton Truecare einsteigt: Mit diesem Schritt will das Unternehmen offenbar nicht nur Expertise an Bord holen, sondern der gesamten Branche ein Signal setzen. Tempton Truecare hat sich auf smarte Lösungen rund um Personalbedarf und Fachkräftevermittlung, vor allem im Gesundheitssektor, spezialisiert. In einer Zeit, in der Krankenhäuser und Pflegeheime in Deutschland verzweifelt nach Personal suchen, ist das ein gewagter, vielleicht auch nötiger Schachzug. Benjamin Nabert, einer der Geschäftsführer, klingt jedenfalls erleichtert, ja vielleicht sogar ein wenig stolz: 'Mit Heinrich von Pierer gewinnen wir einen Vordenker, der Erfahrung und Weitblick mitbringt.' Und tatsächlich, wenn jemand strategische Entwicklung und Transformation leben kann, dann jemand wie von Pierer. Seine Aufgabe: Die Geschäftsführung beraten, neue Geschäftsfelder erkennen und kreative Lösungen gegen den grassierenden Fachkräftemangel mitentwickeln. Auf lange Sicht kann das Tempton Truecare einen echten Schub geben – sofern beides zusammenpasst: unternehmerischer Ehrgeiz und frischer Input von außen.
Heinrich von Pierer, langjähriger Topmanager bei Siemens, schließt sich dem Beirat von Tempton Truecare an und soll dem Unternehmen in den kommenden Jahren bei der weiteren strategischen Ausrichtung zur Seite stehen. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Bekämpfung des akuten Fachkräftemangels im Gesundheits- und Sozialwesen, denn qualifiziertes Personal wird in diesen Segmenten immer knapper – nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Brancheninsider sehen das Engagement von von Pierer als Zeichen, dass Tempton Truecare verstärkt auf Innovation und nachhaltige, integrierte Fachkräftelösungen setzt; nicht zuletzt, weil regulatorische und gesellschaftliche Veränderungen zunehmend Anpassungen und neue Ansätze von Personalvermittlern fordern. Laut aktuellen Berichten, etwa aus der Süddeutschen Zeitung, verschärft sich der Fachkräftemangel im Pflegebereich weiter, während das Online-Magazin t3n jüngst betonte, wie digitale Innovationen die Vermittlungsprozesse im Gesundheitssektor revolutionieren könnten. Andere Plattformen, wie etwa der Spiegel oder die Zeit, diskutieren zudem, dass Quereinsteigerprogramme, gezielte Werbekampagnen und politische Reformen künftig ebenfalls bei der Sicherung der Versorgungslage eine zentrale Rolle spielen werden.