Zwischen Wahlkampfotograf und Tochterrolle – Gloria-Sophie Burkandts ehrliche Einblicke ins Leben mit Markus Söder
Unterföhring. An einem trubeligen Tag auf der Wiesn kreuzten sich ihre Wege nur flüchtig: Während Markus Söder im Rampenlicht agiert, wartet Gloria-Sophie Burkandt im Bierzelt auf ein kurzes Zeichen von ihrem Vater – vergeblich. 'Ich habe gelächelt, aber er hat mich einfach nicht bemerkt,' erzählt sie und lässt dabei tief in ihre Gefühlswelt blicken.
heute 10:05 Uhr | 2 mal gelesen
Ab Donnerstag, dem 16. Juli, um 20:15 Uhr, lässt Gloria-Sophie Burkandt auf ProSieben und Joyn in ‚Born Famous – Fluch oder Segen?‘ ungewöhnlich offen in ihr Leben blicken. Für viele ist sie vor allem eins: die Tochter von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Doch Gloria-Sophie will aus seinem Schatten treten. "Ich will nicht ewig Daddys Liebling sein," sagt sie, ganz direkt. Der Wunsch nach Eigenständigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Erzählungen – als Model, als Autorin und als Mensch mit Zweifeln und Lust auf das eigene Abenteuer. Neben Gloria-Sophie rücken auch andere Promi-Kinder in den Fokus: Summer Terenzi berichtet erstmals von gesundheitlichen Herausforderungen. Josefine Scholl vermittelt ungewohnte Einblicke ins Familienleben mit dem Ex-Fußballprofi Mehmet Scholl und outet sich als echte 'Spielerfrau'. Und bei Diego Pooth wird die quirlige Großmutter zum Familientreffpunkt schlechthin. Manchmal wirken die Kamerabilder wie zufällige Schnappschüsse aus dem echten Leben, nicht wie inszenierte Reality-Doku. Wer tiefer eintauchen will, findet Interviews und Fotos aller Beteiligten auf der Presselounge von ProSieben. Produziert wird das Format von Constantin Entertainment, ausgestrahlt ab Donnerstagabend auf ProSieben und als Stream auf Joyn.
Der Doku-Reihe ‚Born Famous – Fluch oder Segen?‘ wirft einen ehrlichen Blick auf das Spannungsfeld zwischen Prominenz der Eltern und der Suche nach einer eigenen Identität. Im Mittelpunkt steht diesmal Gloria-Sophie Burkandt, die es leid ist, nur als 'Tochter von' wahrgenommen zu werden. Nicht weniger bewegend sind die Geschichten von Summer Terenzi, Josefine Scholl und Diego Pooth, für die der eigene Nachname oft mehr Bürde als Segen zu sein scheint. (Im Netz berichten Medien wie die Süddeutsche und Spiegel regelmäßig über das komplexe Verhältnis von Promi-Kindern zu Ruhm und Privatleben; zuletzt thematisierten sie die schwierigen Umbrüche in Polit- und Künstlerfamilien.) Darüber hinaus machen aktuelle Artikel auf taz.de und zeit.de deutlich, wie stark öffentliche Aufmerksamkeit den persönlichen Werdegang beeinflussen kann – nicht selten verbunden mit Druck, Erwartungen und Unsicherheiten. Die Debatte um den Umgang mit Medien, sozialen Netzwerken und öffentlicher Wahrnehmung ist präsenter denn je. Exklusiv hat ProSieben mit der neuen Staffel einen Diskurs angestoßen, der weit über die gezeigten Einzelschicksale hinausweist: Wie frei können Kinder von Prominenten ihr Leben gestalten – und welchen Preis zahlen sie dafür?