Am 31. März endete für CONET ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr: Das Unternehmen aus Bonn fährt einen Gesamtumsatz von starken 344 Mio. Euro ein – ein satter Anstieg von über 11 Prozent. Damit lassen sie sowohl die eigene Messlatte als auch den vom Bitkom prognostizierten Marktdurchschnitt von 3,9 Prozent für die ITK-Branche weit hinter sich.
Auf dem eingeschlagenen Wachstumspfad legt CONET direkt nach: Für das laufende Jahr sind zusätzliche 15 Millionen Euro an Investitionen geplant – die sollen vor allem ins Partnermanagement, neue Technologien und mehr Personal fließen. Auch Zukäufe anderer Unternehmen bleibt eine Option, falls sich Chancen für externes Wachstum bieten.
Das Strategieprogramm HORIZON28 scheint Wirkung zu zeigen: Die deutsche Gesellschaft wurde gebündelt, das Image frisch aufpoliert, Arbeitsbereiche fokussiert und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Vor allem stützt sich das Unternehmen auf tragende Segmente wie Digitale Verteidigung, Öffentliche Verwaltung und Automotive – Letzteres zeigte selbst im Flächenbrand der Autobranche ansprechende Umsatzzuwächse. Zudem richtet sich das Angebot verstärkt auf Sektoren wie Manufacturing, Energieversorgung und Versicherungen, die unter starkem Regulierungsdruck und entsprechend hohem Beratungsbedarf stehen.
Das Netzwerk zu Tech-Giganten wie AWS, Google oder SAP wird ausgebaut und gezielt um spezialisierte Cloud-Partner verstärkt. So schafft CONET eine breite Basis, um unterschiedlichste Kunden in der digitalen Transformation zu begleiten – und das europaweit.
Künstliche Intelligenz und der Ruf nach digitaler Souveränität bleiben die prägenden Themen. Hier setzt CONET etwa mit der Plattform sovira.ai eigene Akzente und berät Organisationen zur sicheren, effektiven Nutzung von KI, gerade in sensiblen Bereichen.
CEO Martin Wibbe zeigt sich zufrieden: „Wir haben deutlich besser abgeschnitten als der Markt, während die Transformation im Haus greift und unsere Kompetenzen weiter wachsen.“ Auch CFO Daniela Bünger ist optimistisch: Trotz branchenüblichem Schrumpfkurs investiert CONET bewusst in Innovation, Vertrieb und Talente. Fast 40 Jahre Erfahrung und Expertise in Digitalisierung sollen das Unternehmen auch künftig auf stabilem Wachstumskurs halten.
CONET vereint mittlerweile über 2.000 Mitarbeitende an rund 20 europäischen Standorten, setzt Schwerpunkte in digitaler Verwaltung, Verteidigung und unternehmensweiten Plattformlösungen – ergänzt durch aktuelle Trendthemen wie Technologie-Souveränität, Compliance und Agentic AI.
CONET hat im Geschäftsjahr 2026 mit über 11 Prozent deutlich schneller als der Branchendurchschnitt zugelegt und besonders in schwierigen Bereichen wie Automotive oder regulierten Sektoren gepunktet. Das Unternehmen investiert konsequent in den Ausbau seines Partnernetzwerks, moderne Schlüsseltechnologien und setzt auf Fokussierung, Zusammenarbeit sowie digitale Souveränität, insbesondere bei KI-Lösungen. Ein klarer Fokus auf wertschöpfende Services und ein Wandel in der Unternehmenskultur unterstreichen den Anspruch, als vertrauenswürdiger Digitalisierungspartner für Verwaltung, Industrie und kritische Infrastrukturen in unsicheren Zeiten zu bestehen. Aus aktueller Online-Recherche (Juni 2024): Das Geschäftsklima im deutschen ITK-Sektor bleibt laut Bitkom weiterhin angespannt; dennoch investieren viele Unternehmen proaktiv in KI- und Sicherheitslösungen, um Unsicherheiten wie Datenschutz, regulatorische Vorgaben und volatile Lieferketten zu begegnen. Großunternehmen setzen zunehmend auf hauseigene Cloud- und Datenplattformen, um die Kontrolle über sensible Daten und KI-Anwendungen zu behalten – digitale Souveränität entwickelt sich hier zum entscheidenden Wettbewerbskriterium. Im öffentlichen Bereich ist der Transformationsdruck weiterhin hoch: Digitalisierungsvorhaben im Verwaltungssektor sowie im Gesundheits- und Verteidigungswesen bleiben zentrale Themen, wobei der Fachkräftemangel und der Zwang zu sicheren Lösungen die digitale Agenda bestimmen.