Die ganze Angelegenheit klingt fast wie das Drehbuch zu einem Film – aber diesmal war es bittere Realität. Demnach war die CRJ-900, frisch aus Montreal im Land hinter dem Atlantik angekommen, gerade gelandet, als sie mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidierte. Das belegen Aussagen der Behörden, die von einer Geschwindigkeit von rund 38 km/h zum Zeitpunkt des Zusammenpralls berichten. Was danach folgte, war eine Mischung aus Chaos, Notoperation und Unsicherheit: Medien meldeten, dass sowohl der Pilot als auch der Co-Pilot bei dem Unfall ihr Leben verloren haben sollen, während zahlreiche Passagiere verletzt wurden — einige schwerer, andere vielleicht mit einem blauen Auge davongekommen. Offizielle, bestätigte Informationen dazu standen jedoch zunächst aus. Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA zog die Reißleine: Komplettstopp für sämtliche Maschinen am Flughafen, Flieger wurden zu anderen Airports umgeleitet. Pikantes Detail am Rande: Das Feuerwehrfahrzeug, das schließlich zur Zielscheibe wurde, eilte ursprünglich zu einem anderen Einsatz auf dem Flughafengelände. Und man fragt sich unwillkürlich – wie konnte so etwas passieren? Mir jedenfalls ist beim Gedanken an solche Kaskadeneffekte auf hektischen Flughäfen leicht mulmig. Vieles an dem Vorfall bleibt rätselhaft, sogar der Ablauf wirkt eher wie eine unheilvolle Verkettung, bei der am Ende wahllose Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden.
Im Kern: Ein Air-Canada-Jet kollidierte nach der Landung in New York mit einem Feuerwehrfahrzeug. Medien sprachen von Todesopfern im Cockpit und mehreren verletzten Passagieren; Offizielle Stellen äußerten sich aber bislang noch nicht klar. Die FAA reagierte mit drastischen Maßnahmen und legte den Betrieb am LaGuardia Airport kurzfristig lahm – nicht nur beim Unglücksflieger. Es bleibt zu klären, wie ein Einsatzfahrzeug und ein ankommendes Flugzeug sich überhaupt in die Quere kommen konnten; bereits vor diesem Vorfall wurde wiederholt Kritik an den Sicherheitsprotokollen auf amerikanischen Großflughäfen laut. Laut aktuellen Recherchen wird der Unfall intensiv untersucht, eventuell könnte eine Verkettung aus Navigationsproblemen, Missverständnissen bei der Kommunikation zwischen Cockpit und Kontrollturm sowie Zeitdruck für das eigenen Feuerwehrauto die Ursache gewesen sein. Auch in internationalen Medien ist der Schock über die Abläufe am LaGuardia-Flughafen groß – die Dramatik verdeutlicht einmal mehr, wie zerbrechlich perfekte Abläufe in der Luftfahrt sein können.