Dach-Oscars in Bielefeld: DACHKRONE 2026 zeichnet innovative Betriebe aus

Im Bielefelder Lokschuppen versammelten sich kürzlich die Besten der Besten aus Deutschlands Dachbranche – bei der festlichen Verleihung der DACHKRONE 2026. Der renommierte Preis würdigt zum fünften Mal Firmen, die dank Erfindungsgeist, hochwertiger Handwerkskunst und gesellschaftlichem Engagement der Branche neue Impulse geben. In insgesamt fünf Hauptkategorien plus einer Sonderauszeichnung wurden Betriebe aus dem gesamten Land ins Rampenlicht gerückt. Die ausgezeichneten Teams zeigen eindrucksvoll, wie bunt, zukunftsorientiert und engagiert das Dachdecker-, Zimmerer- und Spenglerhandwerk heute aufgestellt ist, von nachhaltigen Konzepten über Digitalisierung bis zur Förderung des Nachwuchses.

heute 15:45 Uhr | 5 mal gelesen

Schon beim Betreten des Lokschuppens in Bielefeld lag Vorfreude in der Luft: Rund 800 Gäste applaudierten den diesjährigen Siegern, und das keineswegs nur pflichtbewusst. Die DACHKRONE – das betonte Urs Nies, der die deutsche Dachbranche wie seine Westentasche kennt – ist im Grunde ein großes Familientreffen mit Trophäen und Toasts, aber viel Herzblut und sichtbar echtem Stolz. Nies brachte es auf den Punkt: Gerade dann, wenn Handwerksbetrieben der Wind ins Gesicht bläst, werden Vorbilder gebraucht, die zeigen, wie Wandel gelingen kann. Der Preis lebt zudem von einem Zusammenspiel vieler Akteure: Premiumpartner aus Industrie und Handel, wie Plancraft oder Roto Frank, machen das Event erst möglich. Unter den Preisträgern stach etwa Jessat – Ihre Dachdecker GmbH & Co. KG aus Lügde hervor, die für eine gelungene Unternehmensnachfolge ausgezeichnet wurde. In Sachen Nachhaltigkeit hatte Dachdeckermeister Nicolai Jährling aus Frankfurt die Nase vorn. Wo Innovation und Digitalisierung gefragt sind, landete die Flachdachbau Xaver Eckstein GmbH aus Kösching ganz oben. Auch das Teamgefühl fand Beachtung, ausgezeichnet durch die Reuterdach GmbH aus Köln. Manche Geschichten verdienen eine Extrawurst: Das Lutter-Campus-Projekt der ZEP-Team GmbH wurde als besondere Initiative für Nachwuchsförderung geehrt, während Henning Hanebutt aus Neustadt am Rübenberge für ein beeindruckendes Lebenswerk mit dem Sonderpreis bedacht wurde. All diese Erfolge, ausgewählt von einer bunt gemischten Jury, spiegeln wider, wie vielseitig, anspruchsvoll und gleichzeitig menschlich diese Branche ist. Die DACHKRONE will Mut machen, sichtbar machen – und vielleicht die eine oder andere Idee für die Zukunft in Umlauf bringen.

DACHKRONE 2026 wurde im Lokschuppen Bielefeld an insgesamt 19 herausragende Betriebe verliehen, darunter Unternehmen für Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung. Die Veranstaltung unterstreicht, wie innovationsfreudig und zukunftsgewandt das Dachdeckerhandwerk in Deutschland aufgestellt ist – Initiativen wie das Lutter-Campus-Projekt oder die besondere Ehrung für das Lebenswerk von Henning Hanebutt betonen die gesellschaftliche Verantwortung der Branche. Darüber hinaus wurde die Bedeutung der Kooperation von Handwerk, Industrie und Handel sowie die Notwendigkeit, neue Fachkräfte zu gewinnen, besonders hervorgehoben; aktuelle Debatten kreisen in der Branche insbesondere um die künftige Attraktivität handwerklicher Berufe, den Einsatz digitaler Technologien (wie digitale Bauplanung und Drohneninspektionen) und die Anpassung an strengere Klimavorgaben. Die hohe Wertschätzung für innovative, nachhaltige und teamorientierte Arbeitsweisen bei der Preisverleihung spiegelt zentrale Trends der gesamten Bauwirtschaft wider. Weitere Details aus aktuellen Artikeln: - Viele Dachdeckerbetriebe investieren verstärkt in Weiterbildung und nachhaltige Materialien, oft auch aufgrund politischer Vorgaben zum Klimaschutz, etwa durch ausgeweitete Solardachpflichten und neue Anforderungen an die Gebäudeenergieeffizienz. - In den letzten Jahren rücken immer häufiger digitale Tools, etwa für die Projektplanung oder die Baustellenlogistik, ins Zentrum der Aufmerksamkeit; diese sollen den Arbeitsalltag erleichtern und werden von Unternehmen als wichtige Attraktivitätsfaktoren im Wettbewerb um Nachwuchs beworben. - Die Zukunft des Dachdeckerhandwerks wird in den Medien breit diskutiert: Während die Digitalisierung helfen könnte, Fachkräftemangel zu mildern, warnen einige Stimmen vor einer immer stärkeren Kommerzialisierung und einem daraus resultierenden Verlust traditioneller Werte.

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