Danone bleibt in DACH B Corp: Nachhaltigkeitsstreben erneut zertifiziert

Frankfurt – Die Lebensmittelmarke Danone hat erneut die anspruchsvolle B Corp-Rezertifizierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht. B Lab würdigt damit Danones Einsatz für nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften in der gesamten DACH-Region. Weltweit ist Danone mit dieser Zertifizierung ein Pionier seiner Größenordnung und hebt Nachhaltigkeit auf ein neues Level.

heute 11:31 Uhr | 3 mal gelesen

B Corp – mehr als nur ein Zertifikat? Ganz klar: Ja. Hinter dem B Corp-Siegel verbirgt sich ein globales Netzwerk engagierter Unternehmen, die sich freiwillig einem besonders gründlichen Bewertungsprozess unterziehen. Fairness für Mitarbeiter, Lieferkettentransparenz, Umweltschutz und Integrität in der Führung – all das steht hier im Fokus. Weltweit sind über 10.000 Unternehmen Teil der Bewegung, darunter knapp 300 im deutschsprachigen Raum. Für Danone ist die B Corp-Philosophie längst kein bloßes Aushängeschild, sondern praktisch gelebter Alltag. Die „Double Projet“-Idee zieht sich bereits seit Jahrzehnten durch die Unternehmensgeschichte: Von anständigen Arbeitsbedingungen bis zum vorausschauenden Umgang mit Ressourcen und Umweltbelastung. Besonders bemerkenswert ist, dass Danone seit November 2025 die volle Zertifizierung als Unternehmensgruppe trägt. Ein Schritt, der selbst große Konzerne selten wagen – und durchziehen! Fast jedes zehnte B Corp-zertifizierte Teammitglied weltweit arbeitet inzwischen bei Danone. Dass B Corp kein Selbstzweck ist, unterstreicht auch Armelle Duvieusart von B Lab Germany: Das Zertifikat ist eher Aufbruch als Auszeichnung, weil es Unternehmen dazu drängt, immer weiter zu denken, sich ständig zu hinterfragen und Prozesse anzupassen. Wer es schafft, damit die Kapitalmärkte und gesellschaftliche Verantwortung zu verbinden, eröffnet völlig neue Spielräume für Wirtschaft – so zumindest der Anspruch, und Danone lebt ihm einiges vor. Im DACH-Raum ist Danone mit vier Schwerpunktbereichen aktiv – von Milchprodukten und pflanzenbasierten Alternativen bis zu Wasser und Spezialnahrung. Mehr als 2.000 Menschen sorgen in der Region an fünf Standorten für ein buntes Produktsortiment mit bekannten Marken wie Actimel, Activia, Alpro, Aptamil, Milupa, Volvic, evian, Fruchtzwerge und mehr. In den internationalen Werken steckt dabei viel Innovationsgeist und offensichtlich auch das Bemühen, Nachhaltigkeit nicht als bloßes Marketing-Label zu verstehen. Aber, Hand aufs Herz: Auch ein B Corp-Siegel ist keine Eintrittskarte in die perfekte Welt – vielmehr ein Versprechen, an den eigenen Baustellen kontinuierlich weiterzuarbeiten. Und ein Zeichen, dass große Firmen unsere Welt vielleicht wirklich ein Stück grüner gestalten wollen.

Danone hat sich mit der erneuten B Corp-Rezertifizierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz einmal mehr klar zur Nachhaltigkeit bekannt. Das Unternehmen belegt damit, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale bzw. ökologische Verantwortung sich nicht ausschließen. Danone setzt als weltweit größte B Corp-zertifizierte Unternehmensgruppe einen starken Impuls für Transparenz und kontinuierliche Verbesserung in Sachen nachhaltige Unternehmensführung. Darüber hinaus verfolgen laut aktuellen Medienberichten mehrere große Lebensmittelkonzerne ähnliche Zertifizierungen, um ihr Nachhaltigkeitsprofil zu stärken. Das B Corp-Siegel gewinnt gerade in Europa immer mehr an Strahlkraft, da Verbraucher, Investoren und Mitarbeitende zunehmend auf klare Standards für Nachhaltigkeit pochen. Aktuell stehen auch mittelständische Unternehmen vermehrt im Fokus, die zeigen wollen, dass verantwortungsvolles Wirtschaften keine Frage der Unternehmensgröße ist. In der Diskussion steht jedoch, wie glaubwürdig und tiefgreifend Zertifizierungen wirklich sind: Kritiker monieren, dass teils große Konzerne den Zertifizierungsprozess nutzen, um ihr Image zu verbessern, ohne substanzielle Änderungen am Kerngeschäft vorzunehmen. Ein weiteres Trendthema sind neue Strategien zu nachhaltigem Ressourcenmanagement, wobei insbesondere in der Lebensmittelbranche die Umstellung auf regenerative Landwirtschaft, Wasserschutz und faire Liefernetzwerke als zukunftsweisend gelten. In der aktuellen Berichterstattung etwa beleuchtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die Effektivität verschiedener Nachhaltigkeitssiegel im Detail, während t3n und Perspektive Daily Trends zu Transparenz und unternehmerischem Fokus auf Umwelt- und Sozialstandards analysieren.

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