Im Kern geht es in der Diskussion um eine mögliche politische Antwort auf die Annäherungsversuche der USA bezüglich Grönland – was von dänischer Seite zurecht als problematisch empfunden wird. CDU-Politiker Hardt spricht den Fußball-Boykott eher als letzte Eskalationsstufe an und hofft ansonsten auf klügere Lösungen im Bündnisrahmen der NATO. Die Sportministerin hingegen bleibt bei Boykott-Forderungen kühl und verweist auf internationale Sportorganisationen. Über die Debatte hinaus ist bemerkenswert, dass die WM von 2026 auch als politisch aufgeladenes Ereignis betrachtet wird, das weit über die bloßen sportlichen Aspekte hinausgeht. Frische Medienberichte zeigen: Sportliche Großereignisse werden immer häufiger ins Spannungsfeld geopolitischer Interessen gezogen. Nach aktueller Recherche machen die NATO-Mitglieder hinter den Kulissen Druck, setzten aber im Moment auf Dialog statt Konfrontation – ein vollständiger Boykott scheint wenig wahrscheinlich, bleibt aber als symbolträchtige Drohung im Raum. Laut aktuellen Artikeln (FAZ vom 13.6.) wurde die Debatte um Grönland und einen möglichen Boykott stark diskutiert, andere Politiker wie Norbert Röttgen (CDU) setzen allerdings deutlich mehr auf diplomatischen Ausgleich, wobei sich die Bundesregierung von einer vorschnellen Festlegung distanziert Quelle: FAZ. Die Süddeutsche Zeitung (14.6.) hebt hervor, dass die FIFA und der DFB selbst in jüngster Vergangenheit politischen Druck auf Gastgeberländer erleben, aber bisher stets Dialog über Boykott den Vorrang geben Quelle: Süddeutsche Zeitung. Nach Ansicht der ZEIT (13.6.) wird der gesamte Vorgang auch als Ausdruck wachsender Spannungen zwischen Europa und den USA gesehen, wobei sportliche Großereignisse zunehmend selbst zum Instrument geopolitischer Signale werden Quelle: Zeit.