Zum Start der Messe setzt Lidl – gemeinsam mit dem Forum Moderne Landwirtschaft (FML) – auf Dialog: Unter dem Schlagwort 'Zukunft der Ernährung' diskutieren am Freitag Nachmittag Christoph Graf (Lidl) und Lea Fließ (FML) über Ernährungstrends, Tierwohl und Regionalität. Treffpunkt ist 16:30 Uhr am ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 – zwanglos, aber mit Anspruch, die Branche weiter zu bewegen. Interessant: Lidl und Bioland zeigen am Gemeinschaftsstand lebendig, wie Bio-Produkte alltagstauglich werden, ob beim Show-Cooking mit Bioköchen oder im Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern.
Wer denkt, dass Siegel-Dschungel immer undurchsichtig bleibt, könnte überrascht werden: Seit 2018 kooperiert Lidl eng mit Bioland, führt nun fast 200 Bioland-artige Produkte, und insgesamt über 950 Bio-Artikel im deutschen Sortiment. Fast schon eine kleine Revolution im Supermarkt-Alltag, oder? Die Idee dahinter ist klar: kurze Wege, Unterstützung heimischer Landwirtschaft, Standards, die oft über EU-Bio hinausgehen. Für Konsumenten, die Überschaubarkeit und nachhaltige Auswahl schätzen – ein Schritt in Richtung Zukunft, der allerdings immer auch kritische Fragen nach Preis, Erreichbarkeit und Glaubwürdigkeit aufwirft. Aber, um mal ehrlich zu sein: Willkommen sind solche Gelegenheiten zum echten Austausch, die die Messe hier bietet, allemal.
Lidl stellt auf der Grünen Woche 2026, die mit ihrem 100-jährigen Bestehen einen bedeutenden Meilenstein zelebriert, konsequent Bio-Produkte und Regionalität ins Zentrum. Unter dem Leitbild der bewussten Ernährung vertieft Lidl zusammen mit Bioland den Austausch mit Verbraucher:innen und Landwirt:innen und präsentiert ein stetig wachsendes Sortiment an Bio-Lebensmitteln, das mittlerweile rund 950 Artikel umfasst, davon knapp 200 von Bioland. Die enge Partnerschaft dient als Katalysator für nachhaltige und transparentere Wertschöpfungsketten, doch in aktuellen Medienberichten diskutiert man zugleich die Herausforderungen rund um Preisgestaltung, Herkunftstransparenz und tatsächlichen Impact von Bio-Angeboten, zumal der Bio-Markt trotz steigender Nachfrage unter Preis- und Mengendruck durch Handelsriesen steht.