Der DGB fordert, Stromrabatte für Industrieunternehmen nicht, wie derzeit geplant, auf drei Jahre zu beschränken, sondern auf zehn Jahre auszuweiten. Es herrscht Kritik daran, dass die Entlastung für Betriebe nicht direkt greift, sondern erst rückwirkend gezahlt wird – was die Unsicherheit in einer ohnehin schwierigen Wirtschaftslage verstärke. Körzell argumentiert, dass nur eine langfristige und sofort spürbare Senkung der Strompreise international konkurrenzfähige Standortbedingungen schafft. Aktuell diskutiert die Bundesregierung unter wachsendem Druck über eine Ausweitung und Verstetigung des Industriestrompreises, während Verbände und Ökonomen vor Abwanderungsrisiken warnen und einige Politiker auf EU-konforme Lösungen dringen. Nach neuesten Recherchen bleibt zudem offen, wie sich diese Forderungen mit der Energiewende und den EU-Beihilfevorschriften vereinbaren lassen, zumal Subventionen für einzelne Branchen kritische Stimmen hervorrufen.