Die fünf einfallsreichsten Fahrradprojekte des Jahres 2026 stehen fest – Jury nominiert Bestenliste

Berlin/Krefeld – Im Rennen um den renommierten Deutschen Fahrradpreis 2026 hat eine bunt gemischte Jury nun die fünf besten Bewerbungen in den Rubriken Infrastruktur, Service & Kommunikation sowie Ehrenamt aufgestellt. Damit biegen die ausgewählten Initiativen auf die Zielgerade zur Preisvergabe ein.

heute 10:45 Uhr | 4 mal gelesen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Leidenschaft und Innovationsdrang in der deutschen Fahrradszene steckt – das wurde der Jury dieses Jahr mit Nachdruck vor Augen geführt. 123 Projekte wollten beweisen, dass sie Radfahren einfacher, sicherer oder sichtbarer machen können. In der Bewertung zählten vor allem neue Ideen, deren praktische Relevanz und der nachhaltige Nutzen für den Verkehr von morgen. Die Jury, ein durchaus lebendiger Mix aus Fachleuten verschiedenster Richtungen – von Ministeriums-Expertinnen über Ehrenamtliche bis zur Fahrradbranche –, diskutierte über Potenziale, Tücken und Impulse der Bewerbungen, manchmal hitzig, dann wieder herzlich. Klaus Markl, der sich nach seinem eigenen Preisgewinn 2024 nun als Jurymitglied einbrachte, sagt, er habe die Diskussionen im Gremium durchaus als augenöffnend empfunden: 'Die Bandbreite hat mich umgehauen – und zeigt, dass Radfahren in diesem Land weit mehr ist als bloßer Trend.' Die jeweils fünf überzeugendsten Einreichungen in den Bereichen Infrastruktur, Service & Kommunikation und Ehrenamt stehen jetzt kurz vorm Ziel. Wer letztlich gewinnt, bleibt spannend – das erfahren wir, ganz klassisch, zur feierlichen Preisverleihung am 20. Mai 2026 auf dem AGFS-Kongress in Düsseldorf. Den frischgebackenen Siegern winken insgesamt 15.000 Euro Preisgeld – doch vor allem auch die Anerkennung einer rasant wachsenden Fahrrad-Community.

Zu den Schwerpunkten des Deutschen Fahrradpreises zählen jährlich die Förderung von innovativen, sicheren und nachhaltigen Radverkehrsprojekten. Die diesjährige Vorauswahl spiegelt die lebendige Entwicklung der Radinfrastruktur in Deutschland wider: Unter den Bewerbern finden sich etwa Kommunen, Start-ups, engagierte Bürgergruppen und etablierte Vereine. Während sich aktuelle Nachrichtenquellen wie Spiegel, taz und Zeit damit befassen, wie Städte wie Hamburg, Berlin und Leipzig verstärkt Radfahren fördern – etwa durch neue Velorouten, autofreie Zonen oder Bürgerbeteiligung bei Konzepten –, bleibt der Fahrradpreis ein Schaufenster für kreative Ideen und ihre praktische Umsetzung. Im Mai 2026 werden die Preisträger beim AGFS-Kongress in Düsseldorf gekürt.

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