Viele Gärtner in Deutschland könnten demnächst tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn es um mineralischen Dünger geht – ausgelöst durch politische Verwerfungen wie den aktuellen Konflikt im Iran, erschwerte Lieferprozesse wegen hoher Dieselpreise und generelle Blockaden in den Handelswegen. Der Preisanstieg ist laut Marktführern zwar erst für kommende Saisons zu erwarten, wirkt aber jetzt schon als Preistreiber im Kopf der Verbraucher. Gleichzeitig rückt Bio-Dünger immer weiter in den Fokus: Die organische Alternative verzeichnet zweistellige Wachstumsraten, was sowohl mit Pandemie-befeuerten Gartenbooms als auch mit einer wachsenden Skepsis gegenüber klassischen, erdölbasierten Produkten zusammenhängt. Weitere Entwicklungen: Nach aktueller Recherche zeichnen sich auf dem Dünger- und Gartenmarkt neue Trends ab, darunter die verstärkte Nachfrage nach nachhaltigeren Produkten und ein wachsendes Bewusstsein für Umweltrisiken von Chemiedüngern. Inzwischen diskutieren Verbände und Politik, wie man die Abhängigkeit von internationalen Lieferanten reduzieren und die Produktionsbedingungen für heimische Düngemittel verbessern kann. Einige Quellen sprechen sogar von einer dauerhaften Umstellung der Hobbygärtner auf selbstgemachte Komposte oder pflanzliche Alternativen, die nicht nur ressourcensparend, sondern auch klimafreundlicher sein sollen.