Der Coface Kongress steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Frage, wie es mit der Wirtschaft in Deutschland wirklich weitergeht. Am Donnerstag, dem 23. April 2026, beginnt ab 10 Uhr im Alten Postlager in Mainz die Veranstaltung – und ehrlich gesagt: Es könnte kaum spannender und unübersichtlicher sein. Wachstum schwächelt, Energiepreise klettern, Prozesse werden immer komplizierter, während Digitalisierung und neue technologische Möglichkeiten eigentlich jede Menge Chancen eröffnen. Wie kommen Betriebe jetzt raus aus der gefühlten Endlosschleife und rein in die Zukunftsfähigkeit? Welche Stellschrauben sind zu drehen, damit aus dem aktuellen Stillstand wieder Bewegung entsteht – wirtschaftlich, gesellschaftlich, menschlich?
Die Bühne betreten unter anderem: Frank Sieren, der als China-Kenner oft überraschende Perspektiven einbringt, und Branchenexpertin Bianca Illner (VDMA), die nicht lange um den heißen Brei redet. Unternehmerin Andrea Thoma-Böck (Thoma Metallveredelung) steht für Praxisnähe, Treasury-Profi Dieter Worf (Schott) bringt die Sicht der Konzerne ein. Moderiert – wie gewohnt pointiert und aufmerksam – wird von Isabelle Körner (n-tv).
Im Wechsel zwischen Vorträgen, Panels und Masterclasses wird diskutiert, was deutsche Unternehmen jetzt machen müssen. Auch die Risiken – von KI über Energie zu geopolitischer Volatilität – bleiben nicht ausgespart. Am Ende bleibt hoffentlich mehr als nur ein bisschen Networking und guter Kaffee. Wer als Journalist direkt vor Ort mitreden will oder Interviews führen möchte, kann sich ganz einfach an Sebastian Knierim (Coface) wenden; Kontakt und Anmeldelink finden sich online und weiter unten. Die Agenda ist randvoll (10:00 Start, 10:10 Allmendinger, 10:30 KI-Studie mit Aurélien Duthoit, 10:40 Paneldiskussion – danach Vorträge, Mittagspause und nachmittags Masterclasses und Spotlights). Wer mag, findet nähere Infos und Kontakte auf der Kongress-Website.
Der Coface Kongress 2026 lotet unter dem Motto „Wirtschaft reloaded – Kurswechsel oder weiter so?“ drängende Fragen zur Zukunftsfähigkeit des deutschen Wirtschaftsstandorts aus. Im Fokus stehen der Umgang mit Stagnation, die Rolle von Digitalisierung und KI, die Transformation zu nachhaltigeren Geschäftsmodellen und die unmittelbaren Herausforderungen wie Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten. Besonders aktuell: In den letzten Tagen haben verschiedene Leitmedien auf die schleppende Konjunktur und neue Ansätze zur Stärkung von Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit hingewiesen. Ergänzend gibt es anhaltende Diskussionen in Wirtschaft und Politik um den Bürokratieabbau, gezieltere Fördermaßnahmen sowie Maßnahmen gegen den drohenden Fachkräftemangel. (Siehe Wirtschaftsanalysen der letzten Tage in FAZ und ZEIT sowie Debatten über die Resilienz des Wirtschaftsstandorts angesichts globaler Unsicherheiten und neuer Technologieschübe.)