Wenn ich an Pyeongchang 2018 zurückdenke, läuft mir ein wohliger Schauer über den Rücken: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft schnappte sich damals völlig überraschend Silber – und plötzlich hatte ganz Deutschland Eishockey im Herzen. Vier Jahre und viele Gespräche zwischen Fans, Spielern und solchen, die es werden könnten, später steht fest: In Mailand und Cortina 2026 wartet eine weitere Bewährungsprobe – mit weitaus mehr Aufmerksamkeit als je zuvor. Die NHL pausiert, die weltbesten Spieler stehen endlich wieder für ihre Nationen auf dem Eis. Für Deutschland heißt das: Leon Draisaitl, der Shootingstar und ganz nebenbei der wohl teuerste deutsche Sportler aller Zeiten, ist dabei – genauso wie Moritz Seider und J. J. Peterka. Doch "Powerplay" ist viel mehr als das übliche Sportgeplänkel. Filmemacher Jens Pfeifer und Mario Kottkamp begleiten nicht nur Training und Spiele, sondern graben tiefer: Sie zeigen, welche Hoffnungen in den Spielern schlummern, welcher Druck auf ihnen lastet. Bundestrainer Harold Kreis, mal Stratege, mal Psychologe, hält das alles zusammen und bringt die Generation aufs Eis, die nicht mehr unterschätzt werden will. Was berührt: Die Mannschaft erzählt offen von Zweifeln, Verantwortung und davon, wie Olympischer Goldtraum und Alltag manchmal kollidieren. Diese Mischung aus Nähe, Emotion und sportlicher Aufbruchsstimmung – ehrlich gesagt, selten war Vorfreude auf eine Doku so knackig spürbar. Ab 24. Januar 2026 in der ARD Mediathek.
Die MDR-Dokumentation "Powerplay – Das beste Eishockey Team für Olympia" gibt einen hautnahen Einblick in die Vorbereitung und Träume der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2026. Besonders der Einsatz von NHL-Stars wie Leon Draisaitl, dem aktuell bestbezahlten deutschen Eishockeyspieler, steht im Mittelpunkt, ebenso wie die Führungsrolle von Bundestrainer Harold Kreis, der das Team zu neuer Größe formen will. Der Film nimmt sich Zeit für vielschichtige Porträts und gibt ehrliche Einblicke in Emotionen, Druck und Ambitionen der Spieler.
Erweiterung (Recherche): Aktuelle Berichte zeigen, dass die deutsche Nationalmannschaft verstärkt auf eine Mischung aus erfahrenen NHL-Profis und talentierten Nachwuchsspielern setzt, was als Schlüssel für die internationale Wettbewerbsfähigkeit gilt (Stand: Juni 2024). Auf Süddeutsche Zeitung wird ausführlich auf das veränderte Selbstverständnis des Teams eingegangen, das seit dem Olympia-Erfolg 2018 mit deutlich mehr Selbstbewusstsein auftritt. Zudem findet sich in mehreren Medien die Beobachtung, dass die Rückkehr von NHL-Spielern den olympischen Eishockeyturnieren einen neuen, authentischen Wettbewerbscharakter verleiht.