Bei den Zahlen zu den geplanten Kapazitäten fällt auf: Ein gutes Drittel der Projekte bewegt sich im Korridor zwischen 1 und 5 Megawatt, noch ein Drittel peilt zwischen 5 und 10 Megawatt an. Größere Pläne – also Speicheranlagen mit 10 bis 100 Megawatt – haben immerhin noch knapp ein Viertel der Unternehmen. Die richtig großen denkbaren Speicher sind mit 7 Prozent noch in der Minderheit. Der Wille zur Transformation – deutlich spürbar.
Die Umfrage, im Zeitraum vom 21. April bis 22. Mai mit 159 Unternehmen durchgeführt, ließ aber auch Raum für Zwischentöne. 35 Prozent der Befragten schätzen Batteriespeicher als „hoch“ oder „sehr hoch“ relevant für das eigene Unternehmen ein, noch einmal so viele sehen eine mittlere Priorität. Knapp ein Viertel beurteilt das Thema hingegen eher als nachrangig. Es gibt übrigens auch Unschlüssige: 2 Prozent wollten sich gar nicht festlegen. Was bleibt? Sagen wir so – die Richtung ist eindeutig, das Tempo variiert.
Die Energiewende wird konkreter, und Batteriespeicher rücken in der kommunalen Energiewirtschaft deutlich in den Fokus: Fast 40 Prozent der Unternehmen setzen aktiv auf Speichersysteme, sei es in Planung oder bereits realisiert. Die Bandbreite der Speichergrößen reicht von kleinen (1-5 Megawatt) bis hin zu größeren Projekten (über 10 Megawatt), wobei die meisten im mittleren Bereich angesiedelt sind. Interessanterweise gewinnt nicht nur die Netzstabilisierung, sondern auch die Optimierung erneuerbarer Energiequellen durch flexible Speicherlösungen an Bedeutung – ein Trend, der laut jüngsten Berichten aus Politik und Wirtschaft durch angepasste Förderkulissen und steigende Nachfrage nach Netzsicherheit weiter befeuert wird. Aktuell zeigt die tagesaktuelle Presselandschaft noch mehr: Die Bundesregierung plant zusätzliche Förderprogramme für große industrielle Batteriespeicher, dabei wird verstärkt die Rolle der Speicherinfrastruktur als Schlüssel für die Netzstabilität thematisiert. Parallel melden immer mehr Energieunternehmen Investitionen in Pilotprojekte für leistungsstarke Speicher, insbesondere im Zusammenhang mit Solar- und Windanlagen, um Schwankungen im Netz besser abzufedern. Experten warnen jedoch auch, dass die Flächenverfügbarkeit und Genehmigungsfragen aktuell den Ausbau von Batteriespeichern bremsen könnten.