Erfolgslauf – Das deutsche Rodel-Team glänzt mit Gold bei Olympia

Starke Nerven, perfekte Abstimmung und ein gehöriges Stück Teamgeist: Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina dominiert Deutschlands Rodler-Staffel erneut – mit Bahnrekord.

12.02.26 22:30 Uhr | 4 mal gelesen

Diesen Tag werden sie sich rot im Kalender anstreichen. Nach einem Sieg, der so klar ausfiel, dass selbst routinierte Beobachter nur noch staunen konnten, bleibt vor allem eines hängen: Team Deutschland, ganz oben auf dem Siegerpodest – und wieder mal im Rodeln. Im Cortina Sliding Centre rauschten Julia Taubitz, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Max Langenhan sowie Dajana Eitberger und Magdalena Matschina mit einer Fabelzeit von 3:41,627 Minuten zum Gold. Interessant dabei: Sie verbesserten damit ihren eigenen Bahnrekord deutlich – das schafft nicht jeder bei Olympia-Nervosität. Die Szene im Ziel: Jubel, Erschöpfung, knallende High-Fives, zwischendurch ein fast ungläubiges 'Wir sind ein Team' – irgendwie hat man gespürt, dass da mehr als nur sportliche Taktik im Spiel war. Trainer Patric Leitner, selbst alles gesehen im Sport, fand: "Das war makellos. Kein Zittern, kein Fehler – einfach ein runder Abschluss." Die geballte Erfahrung hat den Unterschied gebracht, meint er. Und er hat Recht: Alle im deutschen Team sind bereits mit Medaillen und Titeln dekoriert – Respekt ist da eigentlich gar nicht groß genug als Wort. Für Tobias Wendl und Tobias Arlt wurde es besonders emotional. Die beiden Veteranen im Doppelsitzer holten ihre insgesamt siebte Olympische Goldmedaille – Rekord für Rodler wohlgemerkt – und nach Bronze im Doppel-Event war damit ihre Olympia-Mission mehr als erfüllt. O-Ton Wendl: "Dass wir zweimal Edelmetall mitnehmen – das haben wir vor einer Woche noch nicht geahnt." Das österreichische Team, immerhin Titelverteidiger des alten Bahnrekords, konnte seine Bestzeit verbessern, aber hatte gegen das deutsche Staffel-Feuerwerk letztlich keine echte Chance. Österreich blieb Silber, Italien freute sich auf heimischem Eis, auch wenn es nur zu Bronze reichte. Und auch Lettland, die USA und die Ukraine feierten teils überraschende Platzierungen – Ukraine etwa klatschte sich fast ebenso herzlich auf den sechsten Platz wie die Sieger. Man könnte jetzt über die Olympiageschichte sinnieren oder über die Macht von Teamgeist im Spitzensport. Aber vermutlich genügt ein Zitat aus dem Zielbereich: 'Wir sind ein Team.' Das bringt es auf den Punkt – und manchmal braucht es eben keine große Analyse.

Das deutsche Rodelteam hat in Cortina erneut olympisches Gold in der Team-Staffel gewonnen und dabei einen neuen Bahnrekord aufgestellt. Mit erfahrenen Athleten wie Julia Taubitz, Tobias Wendl, Tobias Arlt und weiteren fuhr das Team einen Start-Ziel-Sieg ein. Österreich folgte auf Rang zwei, Italien belegte den dritten Platz. Diese Dominanz der deutschen Rodler setzt eine bemerkenswerte Serie fort: Seit der Einführung der Team-Staffel bei Olympia 2014 haben sie jede Staffel gewonnen. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg von Tobias Wendl und Tobias Arlt, die mit ihrer siebten Goldmedaille als erfolgreichste rodlerische Olympioniken gelten. Die Teamstaffel bleibt eine Disziplin, in der sich Erfahrung und Nervenstärke besonders auszahlen. Laut aktuellen Medienberichten wird die deutsche Überlegenheit in der Rodel-Team-Staffel auch als Ausdruck kontinuierlicher Nachwuchsförderung, innovativer Materialentwicklung sowie leidenschaftlicher Trainerarbeit betrachtet. Ein Blick auf die nationale Szene bestätigt: Ähnliche Dominanz gibt es kaum in anderen Wintersportarten, was den Druck auf andere Nationen, insbesondere Österreich und Italien, noch erhöht.
Mehrere Medien, darunter Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung und FAZ, heben die emotionale Bedeutung und historische Tragweite des Sieges hervor.

Schlagwort aus diesem Artikel