Karin Prien bleibt bei Spekulationen um ihre mögliche Kandidatur für das Bundespräsidentenamt unverbindlich und betont ihre Verpflichtung gegenüber ihrem aktuellen Amt. Die Gerüchteküche in der CDU lebt von Namen wie Prien und auch der überraschenden Idee, Angela Merkel von den Grünen ins Rennen zu schicken, doch sowohl Merkel als auch die Grünen haben das entschieden zurückgewiesen. Interessant ist aktuell, wie unterschiedlich Beobachter die Rolle des Bundespräsidenten im politischen Gefüge Deutschlands einschätzen – einige sehen eine neue Dynamik im Auswahlprozess, andere bleiben skeptisch und erwarten, dass die CDU verstärkt nach einem eigenen Profil für hohe Staatsämter sucht. In den letzten Tagen wurde zudem in mehreren Medien thematisiert, wie die Union strategisch mit Personalfragen umgeht und dabei nicht nur an Prien, sondern auch an weniger prominente Namen denkt, um frische Impulse zu setzen. Angesichts der experimentierfreudigen öffentlichen Diskussion fragt man sich fast, ob die Unberechenbarkeit Teil des Plans ist.
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