US-Aktienmärkte unter Druck – Arbeitsmarktzahlen sorgen für Nervosität

Am Donnerstag gaben die Kurse an den US-Börsen spürbar nach – vor allem neue Daten vom Arbeitsmarkt haben die Anleger verunsichert.

12.02.26 22:23 Uhr | 2 mal gelesen

Kurz vor Handelsschluss in New York lag der Dow Jones bei 49.452 Punkten und damit etwa 1,3 Prozent niedriger als am Tag zuvor. Besonders heftig erwischte es den Nasdaq 100, der um 2 Prozent einknickte, und auch der S&P 500 rutschte mit 1,6 Prozent Verlust auf 6.833 Punkte. Die Arbeitslosenstatistik hatte einige ohnehin schon angespannte Marktteilnehmer aufhorchen lassen – 227.000 neue Anträge auf Arbeitslosenhilfe, das sind mehr als die erwarteten 222.000. Laut dem Analysten Andreas Lipkow bleibt es damit beim Trend eines sich eintrübenden Arbeitsmarktes, was jedoch keine sofortigen Hoffnungen auf Zinssenkungen rechtfertigt. Die konjunkturelle Lage zeigt sich weiterhin wackelig, irgendwie schwebend zwischen Hoffnung und Skepsis. Immobilienverkäufe in den USA fielen schwächer aus als von Experten angenommen, was vielleicht wieder Bewegung in Diskussionen um geldpolitische Lockerungen bringen könnte – aber eben noch nicht jetzt. Auch abseits der Börsen blieb es unruhig: Der Euro gab nach und wurde für 1,1870 Dollar gehandelt, das Gold verlor ebenfalls deutlich – mit einem kräftigen Abschlag von 3,3 Prozent. Öl wurde billiger, ein Fass Brent notierte bei 67,60 Dollar zum Abend hin.

US-Technologiebörsen und der Dow Jones stehen nach enttäuschenden Arbeitsmarktdaten und schwächer als erwarteten Immobilienzahlen stark unter Druck. Anleger und Analysten sind angespannt: Während eine konjunkturelle Abkühlung sich abzuzeichnen scheint, bleibt die US-Notenbank abwartend und gibt kein Entwarnungssignal in Richtung Zinssenkungen. Parallel gerieten auch Euro, Gold und Öl spürbar unter Druck, wobei Analysten die Entwicklung am Arbeitsmarkt weiterhin skeptisch beobachten und erst bei deutlich klareren Zeichen einer Abschwächung geldpolitische Gegenmaßnahmen erwarten. Neuere Recherchen zeigen, dass sich der Abwärtstrend im US-Arbeitsmarkt laut aktuellen Medienanalysen weiter zu verfestigen scheint; zudem bleibt die Zinspolitik der Fed das beherrschende Thema. Im Umfeld zunehmender Unsicherheit sinkt nicht nur das Anlegervertrauen, sondern auch die Rohstoffpreise passen sich schnell dem neuen Risikoappetit der Finanzmärkte an.

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