evocenta und Bechtle bündeln Kräfte für transparente und sichere KI im Unternehmen

Gelsenkirchen – Die evocenta GmbH und Bechtle Managed Services GmbH gehen eine strategische Kooperation ein: Gemeinsam wollen sie Organisationen und Behörden bei der Einführung von praxistauglichen, datenschutzgetriebenen KI-Anwendungen unterstützen – mit Fokus auf Sicherheit, Compliance und praktische Umsetzung.

heute 09:39 Uhr | 4 mal gelesen

Eigentlich ist die Ankündigung schon fast unspektakulär – hätten IT-Dienstleister wie Bechtle und innovative Tech-Startups wie evocenta nicht bisher oft getrennte Wege beschritten. Was jetzt geschieht: Die beiden Unternehmen machen gemeinsame Sache und legen ihren Fokus auf ernstzunehmende, rechtlich belastbare KI-Lösungen für Unternehmen wie auch für die öffentliche Hand. Von evocenta kommt das Know-how für sogenannte „halluzinationsfreie“ KI, also Modelle, die weniger zu skurrilen Fehlern oder Unsicherheiten neigen. Das klingt nicht spektakulär, ist aber Gold wert in Anwendungsfeldern, bei denen Datenschutz und Transparenz keine leeren Hüllen sind, sondern Grundvoraussetzungen. Bechtle, europaweit im IT-Service-Geschäft zu Hause, bringt Tiefe und Marktzugang mit, während evocenta die KI-Kompetenz beisteuert. Die Chefs zeigen sich zufrieden: Heinz Schneider von Bechtle hebt hervor, dass nur nachvollziehbar implementierte KI-Lösungen Vertrauen stiften und so langfristig Mehrwert bringen. Für evocenta-Geschäftsführer Uwe Kamann wiederum ist es eine Möglichkeit, mit Bechtle an der Seite KI-Lösungen in echten Arbeitsalltag und Behördenbetrieb hineinzutragen. Dass tatsächlich schon erfolgreiche Projekte gelaufen sind, deutet an, dass es nicht bei schönen Worten bleiben soll. Geplant sind unter anderem gemeinsame Integrationsprojekte, abgestimmte Beratungsservices und eine schrittweise Verzahnung der KI-Technologien mit vorhandenen IT-Landschaften – was gerne mal unterschätzt wird, aber das eigentliche Herzstück kluger Digitalisierung ist. Der technologische Anspruch: KI, die reibungslos funktioniert und dabei sämtliche regulatorische Vorgaben einhält. Ein Balanceakt? Sicher. Aber vielleicht, so scheint es, einer mit Realismus und Praxisnähe.

Im Kern geht es bei der neuen Partnerschaft um die Verschmelzung klassischer IT-Expertise mit innovativer KI-Entwicklung: Bechtle bringt als großer IT-Dienstleister seine etablierte Infrastruktur und Kundenbasis ins Spiel, während evocenta für spezialisierte, besonders zuverlässige KI-Lösungen sorgt, die auch strengste Datenschutzvorgaben erfüllen. Das Ziel ist, Branchen – ob Unternehmen oder Behörden – Zugang zu Automatisierung und Digitalisierung zu verschaffen, ohne Kompromisse bei Sicherheit und Nachvollziehbarkeit. Bei aktuellen Nachrichten zeigt sich: Datenschutz und KI-Nutzung sind weiterhin höchst sensible Themen. In mehreren Medien, zuletzt etwa in der Süddeutschen Zeitung und bei Spiegel Online, wird betont, dass Behörden und Unternehmen in Deutschland noch immer große Zurückhaltung bei generativer KI an den Tag legen – auch weil rechtliche Unsicherheit und Sicherheitsrisiken bestehen. Gleichzeitig wächst, etwa laut FAZ und Zeit Online, der Druck, KI-Lösungen endlich aus dem Labor in die Arbeitswelt zu führen – sofern die Compliance stimmt. Dadurch gewinnen Kooperationen wie jene von evocenta und Bechtle an Bedeutung, denn sie bieten ein praxisrelevantes Modell, wie man Innovation und Verantwortung austariert. Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, dürfte es sich für Anwender und Entscheider lohnen, die Branchenentwicklung aufmerksam zu verfolgen.

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