IT-Gehälter 2026: Fachwissen zählt mehr denn je – Spezialisierung toppt Standard-Rollen

Frankfurt – Die Dynamik im IT-Jobmarkt bleibt ungebrochen. Der neue IT-Gehaltsreport von Amadeus Fire und Gehaltsreporter bringt ans Licht: Profis mit spezialisiertem Know-how, besonders in Beratung, Security oder SAP, punkten 2026 mit spürbaren Gehaltssprüngen.

heute 11:49 Uhr | 3 mal gelesen

Was verdient man 2026 wirklich im IT-Sektor? Die Grundlage dieses Reports: Über 9.000 reale, sorgfältig überprüfte Gehaltsdaten aus den Jahren 2024 bis 2025 – gezogen aus Online-Vergleichen und dem Tagesgeschäft von Amadeus Fire. Statt trockener Theorie gibt es damit ein ziemlich ehrliches Bild der IT-Bezahlung in Deutschland, worauf Arbeitgeber wie auch Jobwechsler bauen können.

Richtige Nische, richtiges Gehalt

Die Topverdiener 2026 sitzen in Jobs wie IT-Consulting, SAP-Beratung, Security oder Projektmanagement – hier sind Median-J Jahreseinkommen von 75.000 bis über 80.000 Euro keine Seltenheit. Ganz oben an der Gehaltsskala: Führungsjobs wie CTO oder CISO mit Gehältern, die weit in den sechsstelligen Bereich ragen, sofern Erfahrung und Verantwortung stimmen.

Auf der anderen Seite schwimmen Jobs mit Routinecharakter wie Helpdesk oder klassische IT-Administration am unteren Ende der Gehaltstabelle. Es zeigt sich: Wer sich spezialisiert und nah an den Geschäftszielen arbeitet, läuft den Generalisten beim Gehalt längst den Rang ab.

KI wirbelt alles durcheinander

Künstliche Intelligenz ist ein echter Gamechanger. Sie übernimmt Routine und drückt die Gehälter in standardisierten Positionen, wärend Fachleute gefragt sind, die Strategien entwickeln, beraten und technische Expertise mit Prozessverständnis verbinden. Berater, Architekten und Consultants sind damit die eigentlichen Gewinner.

"Wer heute als Unternehmen Talente halten will, muss Karrierepfade aufzeigen, die über die reine Technik hinausgehen", so Dennis Gerlitzki von Amadeus Fire.

Ost-West-Gefälle, Süd auf der Überholspur

Zwischen den Regionen bleiben große Unterschiede. Bayern und Baden-Württemberg führen, gestützt durch Industrie und starke Tech-Szenen; Frankfurt profitiert erwartungsgemäß vom Finanzstandort. Das Lohngefälle zwischen Osten und Westen ist noch da, aber einige ostdeutsche Standorte schließen langsam auf.

"Überregional rekrutieren? Dann unbedingt regional denken, sonst verzockt man sich bei den Gehältern", mahnt Gerlitzki.

Report liefert Orientierung, nicht Orakel

Der neue Gehaltsreport richtet sich an HRler und Entscheider, die wettbewerbsfähig bleiben wollen – er gibt realistische Anhaltspunkte für Gehaltsbänder und hilft, Wettbewerbsvorteile zu sichern, vor allem in Zeiten, in denen IT-Talente rar sind.

IT-Gehaltsreport gratis herunterladen: Direkt zum Report

Kurzes zu Amadeus Fire & Gehaltsreporter:

Amadeus Fire berät und vermittelt seit Jahren spezialisierte IT- und Wirtschaftsfachkräfte in Deutschland und punktet zudem bei Fort- und Weiterbildung. Gehaltsreporter liefert ergänzend tiefe Gehaltsanalysen und Branchenvergleiche. Kontakte, falls jemand Zahlen aus erster Hand möchte: Jörg Peters (Amadeus Fire) und Mario Köpers (KC3 Kommunikation).

Der aktuelle IT-Gehaltsreport von Amadeus Fire und Gehaltsreporter für 2026 unterstreicht den Trend, dass in der IT-Branche jene am meisten profitieren, die sich spezialisiert haben – vor allem in den Bereichen Beratung, Sicherheit und SAP. Besonders hervorzuheben ist der Einfluss von Künstlicher Intelligenz, die einfache Rollen unter Druck setzt, während beratungsnahe, strategische Aufgaben gefragter werden. Regionale Lohndifferenzen bleiben, wobei Bayern und Baden-Württemberg weiterhin vorne liegen; einzelne Standorte in Ostdeutschland holen jedoch auf. Aus anderen aktuellen Quellen geht hervor: Laut Zeit.de werden die Gehälter in der deutschen Tech-Branche sowohl von der zunehmenden Digitalisierung als auch vom Fachkräftemangel vorangetrieben, was besonders die Nachfrage nach Data Scientists und Cloud-Architekten anheizt. Spiegel.de berichtet zudem, dass die Nutzung von KI die Arbeitswelt in der IT in bisher ungeahntem Ausmaß verändert, weshalb Unternehmen verstärkt in Weiterbildungen und Upskilling investieren. Auf t3n.de wurde festgestellt, dass auch kleinere Städte durch spezifische Innovationscluster aufholen, was zu einem differenzierteren Gehaltsumfeld innerhalb Deutschlands beiträgt.

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