Die aktuelle Lage in der Gastronomie ist angespannt: Trotz steuerlicher Entlastungen lasten gestiegene Kosten durch Personal und weitere Faktoren weiterhin schwer auf den Betrieben. Der Branchenverband Dehoga weist auf einen kontinuierlichen Rückgang bei Gästen und Umsätzen hin, während die Zahl der Insolvenzen markant wächst – besonders kleinere Lokale sind betroffen. Jüngste Recherchen zeigen, dass das wirtschaftliche Umfeld für Gastronomen von Unsicherheiten und einem schwer kalkulierbaren Spagat zwischen Preiserhöhungen und Kundenakzeptanz geprägt ist. Verschärft wird die Situation, weil Inflation und Konsumzurückhaltung viele Menschen den Gang ins Restaurant seltener machen lassen und Gastronomen dadurch noch stärker unter Druck geraten. Ergänzend dazu ist laut "Süddeutscher Zeitung" die Rückkehr zum regulären Mehrwertsteuersatz (19 Prozent) für Speisen ab 2024 eine weitere Belastung, die Preisdruck und Existenznöte zusätzlich verschärft (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). Laut "taz" berücksichtigen viele Betriebe aus Angst vor Gästeverlusten die Preiserhöhungen oft nicht vollständig und suchen stattdessen nach kreativen Sparmaßnahmen, etwa beim Wareneinkauf oder den Öffnungszeiten (Quelle: [taz](https://www.taz.de)). Die "FAZ" berichtet, dass sich die Gastwirte zunehmend vernetzen und für mehr politische Unterstützung werben, um das Gastgewerbe als wichtigen Bestandteil der Innenstädte zu erhalten (Quelle: [Frankfurter Allgemeine Zeitung](https://www.faz.net)).
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