Kraftstoffpreise verharren nahezu auf gewohntem Niveau – Leichte Bewegung bei Benzin und Diesel
München – Im Großen und Ganzen bleibt alles beim Alten an den Zapfsäulen: Ein bisschen teurer ist Super E10 geworden, Diesel dafür leicht günstiger. Unter dem Strich ergibt sich aber kaum Veränderung gegenüber der Vorwoche. Laut aktuellem ADAC-Vergleich notiert Super E10 aktuell bei durchschnittlich 1,758 Euro pro Liter, während Diesel im Schnitt auf 1,711 Euro gesunken ist.
heute 15:20 Uhr | 3 mal gelesen
Bild: Kraftstoffpreise nur wenig verändert / Preis für einen Liter Super E10 steigt im Wochenvergleich um 0,4 Cent / Diesel um 0,5 Cent günstiger / Ölpreis sinkt um rund zwei US-Dollar presseportal.de
Der Ölpreis für Brent-Rohöl hat sich in den letzten Tagen um rund zwei US-Dollar vergünstigt und steht aktuell bei etwa 67 US-Dollar. Gleichzeitig pendelt der Euro träger zwischen 1,18 und 1,19 US-Dollar, hat dabei aber minimal verloren. Vor diesem Hintergrund wäre eigentlich ein leichter Rückgang beim Super E10 denkbar gewesen, doch das spiegelt sich nicht ganz im aktuellen Preis wider. Bemerkenswert bleibt: Die Kluft zwischen Benzin- und Dieselpreis hat sich noch weiter geöffnet – jetzt betragen die Preise etwa 4,7 Cent Differenz, obwohl der Steuerunterschied pro Liter Diesel gegenüber Benzin deutlich höher liegt (rund 20 Cent). Der ADAC rät zudem weiterhin dazu, abends zu tanken, denn dann liegen die Preise erfahrungsgemäß täglich im Schnitt um etwa 13 Cent pro Liter niedriger als am Morgen – unabhängig von Kraftstoffsorte und Marktschwankungen. Wer auf Schnäppchenjagd gehen möchte, kann sich der ADAC-Drive-App bedienen, um jederzeit die günstigsten Tankstellen der Umgebung zu finden. Weiterführende Infos sind unter www.adac.de/tanken zu finden.
Im Wochenvergleich haben sich die Kraftstoffpreise in Deutschland kaum verändert, was sowohl auf stabile Nachfrage als auch auf einen leicht gesunkenen Ölpreis zurückzuführen ist. Super E10 kostet aktuell etwa 1,758 Euro, während Diesel im Schnitt bei 1,711 Euro liegt, wobei die Preisdifferenz zwischen den beiden Kraftstoffsorten weiter wächst – trotz deutlicher Steuerunterschiede. Der ADAC empfiehlt weiterhin, Tankstopps in die Abendstunden zu legen, um die typischen Preisschwankungen optimal auszunutzen. Darüber hinaus zeigen tagesaktuelle Analysen diverser Energieportale, dass geopolitische Unsicherheiten im Ölsektor sowie saisonale Effekte nur moderate Auswirkungen auf die Endverbraucherpreise der letzten Tage hatten. Laut der Süddeutschen Zeitung wird die Entwicklung der Rohölpreise aktuell vor allem vom langsam anziehenden globalen Konsum und Unsicherheiten im Nahen Osten bestimmt. Gleichzeitig beobachten Experten wie das Portal t3n eine weiterhin hohe Sensibilität der Marktpreise gegenüber kurzfristigen politischen Entscheidungen und logistischen Problemen, etwa durch Streiks in Raffinerien.