Falco bekommt eigene Gedenkstätte in Puerto Plata

Fast 26 Jahre nach seinem tragischen Tod wird Falco, der österreichische Pop-Exzentriker, mit einer offiziellen Erinnerungsstätte am Ort seines Unfalls in der Dominikanischen Republik geehrt.

heute 09:05 Uhr | 3 mal gelesen

Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn man an der Küste von Puerto Plata steht – dort, wo Falco, oder eigentlich Johann Hölzel, nach einem kurzen, aber so maßgeblichen Leben ums Leben kam. Gerade rechtzeitig zu seinem Geburtstag am 19. Februar hat nun die Falco Privatstiftung eine dauerhafte Gedenkstätte errichtet und das 'Falco Memorial – Puerto Plata' wird bei einer abendlichen Feier feierlich eröffnet. Erwartet werden eine Mischung aus eingefleischten Fans, engen Wegbegleitern und allerlei Ehrengästen – vermutlich auch solche, die damals noch gar nicht geboren waren, als Falco groß war. Die Stiftung verfolgt ohnehin das Ziel, Falcos Nachwelt und sein Potenzial für das Musikland Österreich zu erhalten. Mit dem Memorial ist jetzt, endlich könnte man sagen, ein echter physischer Ort entstanden, der die Erinnerung an Falcos Werk jenseits aller Grenzen weiterträgt. Mehr Infos gibt es direkt bei der Stiftung oder über die sozialen Kanäle.

Mit dem neu eröffneten Falco-Memorial in Puerto Plata erhält der 1998 verstorbene Künstler in der Dominikanischen Republik eine offizielle Gedenkstätte – ein Novum, das Falcos internationale Bedeutung untermauert. Neben seinem Welthit 'Rock Me Amadeus' beeinflusste Falco mit seinem ungewöhnlichen Stil Generationen von Musikern und Fans, nicht nur in Österreich, sondern weit darüber hinaus. Falco bleibt ein Symbol für künstlerische Eigenwilligkeit, wobei die dauerhafte Präsenz dieses Memorials zeigt, wie tief er – selbst nach Jahrzehnten – im kollektiven Gedächtnis verankert ist. Ergänzung: Laut einer aktuellen Meldung der 'Kronen Zeitung' war Falco nach seinem Tod 1998 in Österreich Thema zahlreicher Tribut-Veranstaltungen, doch ein würdiger Ort an seinem letzten Aufenthaltsort fehlte bislang. Die Gedenkstätte ist ein Versuch, seinen Mythos auch in der Dominikanischen Republik lebendig zu halten und Touristen wie Einheimischen eine Möglichkeit zu bieten, innezuhalten. Zugleich zeigen Berichte in internationalen Medien, dass Falcos Stellenwert in der Pop-Geschichte nach wie vor ungebrochen ist. (Zusätzliche Informationen aus Recherchen verschiedener Medien.)

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