Ab sofort ist TÜV Rheinland InterCert ein zentraler Partner für alle, die ihre Batterien in der EU verkaufen wollen – zumindest, wenn man gesetzeskonform arbeiten möchte. Denn mit der neuen EU-Batterieverordnung, die die alte Richtlinie 2006/66/EG ersetzt, stehen Unternehmen vor etlichen neuen Hürden. TÜV Rheinland prüft jetzt als offiziell Benannte Stelle, ob Batteriehersteller sämtliche Auflagen – von Sicherheitsstandards bis Recycling – einhalten. Neue Vorschriften betreffen nicht nur technische Standards, sondern auch die Lieferkette: Ab August 2027 müssen detaillierte Nachweise her, woher zum Beispiel das Kobalt stammt. Klingt kleinteilig? Ist aber nötig: Die Zeit, in der Rohstoffe ungeprüft aus problematischen Quellen stammten, ist vorbei.
Schon seit Februar 2024 heißt es strenge Maßstäbe anlegen, was etwa Sicherheit, Langlebigkeit oder Umweltverträglichkeit angeht, bevor Batterien überhaupt noch Einlass in den EU-Markt bekommen. Das lässt sich ohne jemanden wie den TÜV Rheinland kaum abbilden. Fahrzeugbauer, Elektronikanbieter oder Hersteller aus allen möglichen Branchen stehen so vor der Aufgabe, frühzeitig die richtigen Prüfpartner zu finden. Wer also mitreden will, kommt kaum an Prüfstellen wie TÜV Rheinland vorbei.
Übrigens: Für Presseanfragen ist die Ansprechpartnerin bei TÜV Rheinland direkt telefonisch und per Mail erreichbar (siehe www.tuv.com/presse). Ein kleiner Hinweis, der irgendwie ins Gesamtbild passt: Die neuen Gesetze sind zwar streng – aber immerhin verständlich und klar geregelt. Was man ja auch nicht von jedem Gesetz behaupten kann.
Die Anerkennung von TÜV Rheinland als Benannte Stelle für die neue EU-Batterieverordnung ist ein bemerkenswerter Schritt in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen für Batterien stärker in den Fokus rücken. Laut der Süddeutschen Zeitung und der Zeit verschärft die EU damit bewusst die Anforderungen an Umweltschutz, Transparenz und Verantwortung in der gesamten Batteriewertschöpfungskette. Interessanterweise sehen Experten darin nicht nur Herausforderungen, sondern auch die Aussicht auf Innovationsschübe im Bereich Recycling und umweltfreundlicher Produktion – was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit vieler europäischer Unternehmen stärken könnte.